Küstentour mit Parks und Outlooks

Wir fuhren die wunderbare Küstenstraße 101 enlang von Cannon Beach nach Newport und machten unterwegs diverse Zwischenstops.

Auf der landschaftlich abwechslungsreichen Strecke gibt es unzählige Strände und Aussichtspunkte, bereits 5 Fahrminuten südlich von Cannon Beach liegt der Arcadia Beach. Man läuft nur ein paar Schritte an schrägen, von der rauhen winterlichen Witterung gepeitschten Bäumen hindurch zu einem von rötlichen Felsen eingerahmten Strand. Wir hatten einen anfangs nebeligen Tag erwischt, war eine schöne Stimmung.

Nachdem man den Strand von Hug Point passiert hat, geht es bergauf und die Küstenstraße windet sich an der steilen Küste entlang. Zum Glück zog der Nebel recht schnell weg, sodass man die schönen Ausblicke auch genießen konnte.

Bei der Weiterfahrt kommt man am äußerst sehenswerten Oswald West State Park vorbei, die Beschreibung hierzu findet Ihr unter dem Menüpunkt Cannon Beach.

Wer einen ewig weiten, unberührten und menschenleeren Strand sucht, der sollte dann zur Nehalem Bay abbiegen. Ein schmaler Weg führt durch hohes Schilfgras zu diesem malerischen Beach, ideal für einen ungestörten Spaziergang am Meer oder natürlich auch zum Baden, wobei das Wasser recht kühl ist.

In Tillamook, wo man die einheimische Käseproduktion in der Tillamook Creamery besichtigen kann, geht es rechts ab auf die Route 131 zur Cape Meares Halbinsel.

Ziel ist das 1890 erbaute Cape Meares Lighthouse. Dieses erreicht man vom Parkplatz aus in 5-10 Gehminuten durch eine kurzen Waldabschnitt.

Der Leuchtturm ist nicht sonderlich groß, aber die Lage ist wunderbar. Man kann diesen auch von Innen besichtigen und besteigen, wobei es wirklich nur ein paar Stufen sind.

Von hier aus hat man den schönen Weitblick auf das Meer, die Küste und die vorgelagerten Felsen.

Über einen weiteren Weg entlang der Steilküste geht es dann wieder zurück. Auch hier gibt es noch einige Wanderwege, u.a. auch zum Octopus Tree, einem Nadelbaum mit mehreren Stämmen.

Nun wird es Zeit für eine Mittagspause, wobei die Auswahl an Lokalen in dieser Gegend recht dünn ist.

Tipp: Umso erstaunter waren wir von dem Restaurant The Schooner in dem kleinen Ort Netarts. Hier sitzt man auf einer großen überdachten Terrasse, leider zunächst mit Blick auf einen größeren Parkplatz, dahinter liegt aber gleich das Meer, von dem man auch einen Blick erhaschen kann. Es werden raffiniert zubereitete und angerichtete Speisen serviert, mit solch einem guten Essen haben wir hier in der Abgeschiedenheit nicht gerechnet.

Wir haben hier die wohl besten Calamaris unseres Lebens gegessen, mit frischem Knoblauch, Kräutern und leicht scharfem Gemüse, die waren wirklich lecker. Dazu einen Salat à la Gourmet-Restaurant, mehr als frisch und mit essbaren Blüten. Dieser Abstecher lohnt sich also.

Fährt man nun 15 Minuten auf der Küstenstraße nach Süden, so gelangt man zum Cape Lookout State Park, ideal für eine kleine Wanderung zur Verdauung.

Hier gibt es mehrere Wanderwege, besonders schön ist der Cape Trail. Dieser führt auf einem schmalen, aber gut angelegten Weg durch einen verwunschenen Wald mit teils moosbehangenen Ästen zur Spitze diese Halbinsel. Unterwegs gibt es natürlich herrliche Ausblicke auf die Küste und die weitläufigen Strände.

Von hier aus fährt man bis Depot Bay, wo man vom Ufer aus die Wale beobachten kann, noch rund eine Stunde und nach Newport ist es dann auch nicht mehr weit. Die Beschreibungen hierzu findet Ihr unter dem Menüpunkt Newport.

Weitere Küstentour - Impressionen

Die Küstentour war Teil unserer folgenden Reise:

August/ September 2019

Seattle - Mount Rainier - Mount St. Helens - Cannon Beach - Newport - Bend - Crater Lake - Mount Hood - Columbia River - Portland

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