Flußlandschaft mit Wasserfällen en masse

Von unserem unten beschriebenen Hotel aus fuhren wir über die Bridge of the Gods, eine schmale Brücke bestehend aus unzähligen Stahlträgern, zu unserer Tagestour Richtung Portland.

Nach dem Überqueren des Columbia Rivers lohnt gleich danach ein kurzer Halt bei den Cascade Locks, bevor es auf dem Historic Columbia River Highway weiter am Fluß entlang geht. Von diesem Aussichtspunkt aus hat man einen schönen Blick auf die stählerne Brücke sowie den Flußverlauf.

Die Strecke führt zunächst über eine Schnellstraße bis dann große Hinweisschilder den Abzweig zur historischen Uferstraße anzeigen. Diese verläuft parallel zum Columbia River und führt auf einer engen und kurvigen Straße durch eine wunderbare Waldlandschaft.

Ab hier beginnt auch das Gebiet der zahlreichen Wasserfälle. Zu Beginn erscheinen die Horsetail Falls, die man bequem vom Historic Columbia River Highway bestaunen kann.

Die Fahrt geht weiter und nach weiteren 5 Fahrminuten erreicht man den größten und bekanntesten Wasserfall dieser Gegend: die Multnomah Falls.

Vom Besucherzentrum aus führt ein Weg durch einen urwaldartigen Wald zu dem meistbesuchten Aussichtspunkt am Columbia River.

Von hier aus hat man einen grandiosen Blick auf den zweistufigen Wasserfall, der aus rund 190 Meter Höhe in die Tiefe stürzt.

Ein schöner, 10 minütiger Wanderweg führt hinauf zur Benson Bridge, der Brücke, die man bereits von unten erkennen konnte. Diese ist geradezu ein Wahrzeichen und ein mehr als beliebtes Fotomotiv.

Diese überspannt zwei Felsen und man hat von hier aus nicht nur einen tollen Blick hinab in den Columbia River Gorge, sondern vielmehr auch auf den oberen und höheren Teil des Wasserfalls mitsamt dem Wasserbecken und der üppigen Vegetation.

Von hier aus führt der Weg weiter zum oberen Ende des Wasserfalls. Dieser Pfad ist etwas enger und steiler, dafür bietet er schöne Ausblicke auf das Columbia River Tal.

Die Fahrt geht weiter und nach 5 Fahrminuten kommen die Wahkeena Falls.

Es ist nur ein rund 10 minütiger Aufstieg bis zu diesem, ebenfalls zweistufigen Wasserfall, der allerdings deutlich kleiner ist als die Multnomah Falls. Ein schöner Spaziergang.

Es geht wiederum weiter auf dem landschaftlich schönen Scenic Byway bis zum nächsten Halt, dem Bridal Veil Creek.

Hier kann man zunächst eine kurze Wanderung auf einem Rundweg mit Aussichtspunkten auf die Flußlandschaft unternehmen.

Der noch wesentlich schönere und aufregendere Wanderweg führt hinab in ein Tal zu den Bridal Veil Falls. 

Der Weg ist teilweise recht steil und führt durch dichtes Grün zu einem idyllischen Bach, den man auf einer verwitterten Brücke überquert. Dann gehts nochmal bergauf zu einem Aussichtspunkt, von dem man den Wasserfall in seiner ganzen Pracht bestaunen kann.

Und es geht zum nächsten Wasserfall, den Latourell Falls.

Ein kurzer Weg führt zu einem Aussichtspunkt, von dem man diesen 75 Meter hohen Wasserfall gut beobachten kann. Im Gegensatz zu den meisten anderen Fällen stürzt dieser im freien Fall in die Tiefe und die Besonderheit ist das in grellem Gelb leuchtende Moos an dem Felsgestein.

Ein sehr schöner Wanderweg führt an moosbewachsenen Felswänden entlang durch ein dicht bewachsenes Tal direkt zum Wasserfall.

Der nächste Halt ist das Vista House. Der Historic Columbia River Highway wurde Anfang des 20. Jahrhundert gebaut und an diesem 225 Meter hohen Felsvorsprung errichtete man wegen seiner schönen Aussicht einen Rastplatz.

Beim Anblick dieser "Raststätte" entpuppt sich diese aber eher als ein kleines monumentales Bauwerk. Das achteckige Gebäude ist hochwertig mit Marmor- und Holzverkleidungen ausgestattet und beherbergt nun ein kleines Museum.

Den Abschluß unserer wunderbaren Fahrt enlang des Columbia River Gorge bildet der Portland Women´s Forum Scenic Viewpoint. Von hier aus hat man nochmal einen schönen Panoramablick auf die Flußlandschaft, die Berge sowie das Vista House.

Bei unserem Tagesausflug haben wir uns auf die leicht zugänglichen Wasserfälle beschränkt. Wer hier ausgiebige Wanderungen unternehmen möchte - Wanderwege gibt es reichlich - der kommt in den Genuß weiterer zahlreicher Wasserfälle und landschaftlicher Eindrücke.

Vom Vista House sind es noch gut 30 Fahrminuten bis nach Portland.

Weitere Impressionen vom Columbia River

Unsere Unterkunft am Columbia River

SKAMANIA LODGE

Traumhafte Lage, traumhafte Lodge! Diese liegt leicht erhöht auf der Nordseite des Columbia Rivers, die bereits zum Bundesstaat Washington gehört. Sowohl von den weitläufigen Grünanlagen, als auch von der großen Terrasse und den Zimmern hat man einen herrlichen Blick auf den Fluß und die Berglandschaft.

Man residiert hier in gediegener Atmosphäre, bereits die Anfahrt entlang des angrenzenden Golfplatzes stimmt einen auf den vielversprechenden Aufenthalt hier ein. An der Lodge dann angekommen wird man sehr freundlich empfangen und man ist auf Anhieb von der großen, zweigeschossigen Lobby mit Loungebereich begeistert. Zum Fluß hin ist diese komplett verglast und eröffnet damit wiederum die vorgenannten herrlichen Ausblicke.

Das Hotel bietet weiter ein schönes Restaurant sowie eine Bar, wo ebenfalls leckere Speisen gereicht werde. Es gibt einen Pool- und Spa-Bereich sowie einen Baumwipfelpfad. Und zum Ausklang eines erlebnisreichen Tages macht man es sich am offenen Feuer gemütlich und genießt auf einem der zahlreichen Liegestühlen einen Sundowner.

www. Skamania Lodge

Columbia River war Teil unserer folgenden Reise:

August/ September 2019

Seattle - Mount Rainier - Mount St. Helens - Cannon Beach - Newport - Bend - Crater Lake - Mount Hood - Columbia River - Portland