Uluru - Ein Phänomen

Dieser Ort hat etwas Besonderes. Manche "sparen sich" den weiten Weg hierher, nachdem sie um die halbe Welt nach Australien geflogen sind ... Wir waren zweimal hier. Es ist so surreal, dass mitten im flachen Nichts diese Bergformation sich erhebt. Erstaunlich ist auch, wie sich die Farben dieses Massivs ändern. Tagsüber von weitem wirkt es lila, kommt man näher dann bräunlich und wenn der Sonnenuntergang naht, dann leuchtet es förmlich in kräftigen orange-roten Farben.

Dieser Berg zieht einen in den Bann und egal wo man gerade langfährt, die Blicke gehen immer in eine Richtung.

Unbedingt unternehmen sollte man einen Spaziergang rund um den Rock oder zumindest einen Teil der gut ausgebauten Wege erwandern.

Man kommt dem Felsen dabei sehr nah und eigentlich ist es ja nur ein Berg, aber dieser hat schon etwas Mystisches und Faszinierendes. Die Felsformationen sind sehr abwechslungsreich, wirken ausgewaschen und porös und zwischen drin wachsen kleine Büsche und Bäume. Nach jeder Ecke kommt wieder etwas Neues zu Vorschein. Nicht verpassen!

Auf dem Rundweg trifft man auch auf Höhlen, die teils mit gut erhaltenen Wandmalereien der Aborigines verziert sind.

Man kann diesen immerhin rund 350 Meter hohen Berg, der sich wie eine Insel in der weitenen Ebene erhebt, auch besteigen. Allerdings ist dies nicht angeraten und man sollte es freiwillig unterlassen, denn der Uluru ist für die Aborigines ein Heiligtum, auf dem man nicht herumtrampeln sollte.

(Update: Seit Ende 2019 ist nunmehr das Besteigen auch offiziell untersagt)

Unvergesslich ist ein Flug am Spätnachmittag rund um den Ayers Rock und die Olgas. Wir fuhren zum örtlichen Flughafen und charterten einen Helikopter, der Flug dauert rund 30 Minuten und ist uneingeschränkt empfehlenswert.

Der Flug geht zunächst in einem weiten Bogen um den kleinen Ort Yulara und die weite flache Umgebung. Dann dreht er zum Uluru und passend zu herrlichen Licht des Sonnenuntergangs passieren wir diesen heiligen Berg und die Olgas.

Ein wahres Erlebnis.

Es ist auch ein allabendliches Ritual, dass die Menschen zu einem ausgeschilderten Aussichtpunkt fahren, von dem man den besten Blick auf den Uluru hat, der bei der Dämmerung von Minute zu Minute intensiver leuchtet.

Viele nehmen sich einen Piccolo o.ä. mit und stoßen auf den Sonnenuntergang vor dieser spektakulären Kulisse an. 

Vom Ayers Rock fährt man ungefähr eine Stunde bis man die nächste Felsengruppe namens Olgas erreicht. Diese besteht aus 36 einzelnen Kuppeln unterschiedlicher Größe und Höhe. Nicht so bekannt, aber sehr sehenswert.

Die Olgas

Wenn man rechtzeitig aufsteht, dann kann man auch eine schöne Wanderung durch die rund geschwungenen Täler und Schluchten unternehmen. Das geht aber nur morgens, denn ab späten Vormittag wird es zu heiss und die Wanderwege sind dann gesperrt.

Wir waren insbesondere vom Uluru so begeistert, dass wir gleich zweimal hier waren.

Weitere Impressionen vom Uluru

Unsere Unterkunft beim Uluru

Ayers Rock Resort

Beim Uluru gibt es nur die Möglichkeit, in dem Gesamt-Resort zu wohnen, zu dem auch unsere Unterkunft gehört.

Man hat aber eine große Auswahl an verschiedenen Kategorien und trotz der Monopolstellung können wir nur Gutes berichten. Wir wohnten zweimal hier und entschieden uns für das Sails in the Desert. Schöne Anlage, sehr freundliches Personal und ein sehr großer begrünter Innenhof mit großem Pool.

Die Zimmer sind geräumig und sehr ordentlich. Die Restaurants sind etwas überteuert, aber es gibt auch einen Supermarkt und ein sehr nettes Café, wo man sich morgens wie abends auch verpflegen kann.

www.Ayers Rock Resort

Uluru war Teil unserer folgenden Reise:

Mai 2010

Adelaide - Kangaroo Island - Alice Springs - Kings Canyon - Uluru Ayers Rock - Cairns - Daintree National Park - Cape Tribulation - Port Douglas - Palm Cove 

Januar 2009

Melbourne - Mornington Peninsula - Great Ocean Road - Uluru Ayers Rock - Brisbane - Coffs Harbour - Byron Bay - Hunter Valley - Port Stephens - Sydney - Blue Mountains