NYC - Stadt der Superlative Unser individueller Reisebericht von Manhattan in New York City

Nachdem wir 1992 diese tolle Stadt zum ersten Mal besucht hatten, haben wir uns nun im April 2022 noch einmal New York City angesehen. Insgesamt haben wir 5 Tage in der Stadt verbracht und dabei die wichtigsten Highlights erkundet.  Es ist einfach eine faszinierende Metropole mit so vielen Sehenswürdigkeiten, seht selber ...

 

Tag 1 - Chelsea Manhattan


 

Tag 1

Einchecken in unserem Hotel

High Line Park in Chelsea

Chelsea Market

Madison Square Park

Über eine Länge von 2,5 Km erstreckt sich der High Line Park, der hauptsächlich durch den Stadtteil Chelsea führt und auf einer ehemaligen Güterzugtrasse entstanden ist.

Auf dieser Hochtrasse sind die einstigen Bahnschienen weitestgehend erhalten geblieben und darauf sowie herum wurden Wege und Grünanlagen angelegt. Man spaziert dabei in etwa 8 Metern Höhe durch Häuserfluchten, eine sehr gelungene Umgestaltung von einer industriellen Bahnlinie hin zu einer luftigen Parkanlage.

Im südlichen Drittel des High Line Parks angekommen, sollte man den ausgeschilderten Abgang zum Chelsea Market runter gehen. 

Über einen ganzen Häuserblock verteilen sich in der historischen Produktionsstätte einer ehemaligen Keksfabrik zahlreiche Gastronomieangebote und Läden. Hier hat man eine riesige Auswahl an kulinarischen Angeboten, von der Berliner Currywurst bis hin zu Austern, Lobster und Champagner. Und in den oberen Bürogeschossen residieren Firmen wie Google, YouTube und verschiedene Medienunternehmen. Eine tolle Atmosphäre.

In unmittelbarer Nachbarschaft unseres u.g. Hotels liegt der schöne Madison Square Park, der von imposanten, meist historischen Gebäuden eingerahmt ist. An der südwestlichen Ecke des Parks steht das berühmte Flatiron Building, das aber leider bei unserem Besuch wegen Bauarbeiten vollständig verhüllt war.

Offensichtlich ist es ein beliebter Treff der Menschen aus der Nachbarschaft, die sich hier mit ihren Hunden treffen. Es ist ein netter, kleinerer und Entspannung bietender Platz mitten in der turbulenten City, wo auch Künstler ihre außergewöhnlichen Werke ausstellen.

Hier findet man auch mehrere Restaurants und an einem Abend waren wir in der Obicà Mozarella Bar direkt am Flatiron Building. Dort gibt es gute italienische Speisen, aber unser Favorit in dieser Gegend ist The Smith.

Restaurant Tipp

Direkt ggü. unseres Hotels liegt das sehr empfehlenswerte The Smith Restaurant.

Serviert werden klassische amerikanische Gerichte und die frischen Salate sowie zarten Steaks haben uns sehr gut geschmeckt. Die Karte ist vielfältig und abwechslungsreich, da ist für jeden Geschmack etwas dabei und die Gäste schätzen dies sichtlich, denn das Smith ist immer gut besucht. 

 

Tag 2 - Midtown Manhattan


 

Tag 2

Empire State Building

Macy´s

New York Public Library

Bryant Park

Grand Central

Rockefeller Center

St. Patrick´s Cathedral

Times Square

Am zweiten Tag machten wir uns zunächst auf Richtung Empire State Building, das keine 10 Gehminuten von unserem Hotel entfernt liegt.

Dieses Mal haben wir uns aber mit einem äußerlichen Anblick begnügt, denn auf der Aussichtsebene in der 102. Etage waren wir bei unserem letzten Besuch bereits.

Nur einen Block weiter liegt der Einkaufstempel Macy´s, das mit knapp 200.000 m² Fläche weltweit größte Einzelhandelsgeschäft.

Die Straße vor dem Gebäude wurde zur Fußgängerzone mit zahlreichen bunten Sitzgelegenheiten gemacht. Im benachbarten kleinen Herald Square, benannt nach der hier Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts ansässigen Tageszeitung New York Herald, erinnert noch eine Bronzestatue an die Verlegerfamilie.

Unser nächstes Ziel war die New York Public Library an der 5th Avenue. Diese öffentliche Bibliothek zählt mit 55 Millionen Medien zu den größten der Welt.

Das imposante Gebäude kann man besichtigen, allerdings ist der Zugang zu dem eigentlichen Herzstück, dem aufwendig gestalteten Lesesaal, nur für Studierende sowie zu besonderen Besuchszeiten mit einer Führung möglich. Das abfotografierte Bild gibt einem aber einen Eindruck von diesem riesigen Raum.

Direkt hinter der Bibliothek grenz der schöne Bryant Park an. Er ist nicht sonderlich groß, aber schön gestaltet mit vielen Bänken und einer größeren Rasenfläche. Ideal für eine kurze Pause und wenn man Hunger verspürt, wie es bei uns der Fall war, dann kann man sich im Le Pain Quotidien an der West 40th Street an sehr guten Sandwiches erfreuen.

Von hier aus sind es wiederum nur 2 Blocks bis zum legendären Grand Central Terminal. Stolze 67 Gleise führen zu diesem riesigen Bahnhof und wenn man die imposante Halle betritt, dann kommt man sich wirklich klein vor.

Sehr nett ist das auf dem oberen Galeriegeschoß befindliche Café und Restaurant Cipriani Dolci, von hier aus kann man bei einem Kaffee oder kleinen Köstlichkeiten in entspannter Ruhe das Treiben in der über 80 Meter hohen Bahnhofshalle beobachten.

 

Dann ging es auf der vornehmen 5th Avenue weiter nach Norden zum Rockefeller Center. Dies ist ein riesiger Komplex bestehend aus 19 Hochhäusern, die sich über 3 Straßenblocks erstrecken. Insbesondere kennt man diese weitestgehend im Art Déco Stil errichteten Gebäude sicherlich von der Eislaufbahn und dem riesigen Weihnachtsbaum im Winter.

Gleich auf der anderen Straßenseite trotzt die St. Patrick´s Cathedral den umliegenden Hochhäusern durch ihre imposante Architektur. Immerhin ist dieses Gotteshaus die größte im neugotischen Stil erbaute Kathedrale der USA.

Auf dem Rückweg zu unserem Hotel liefen wir dann vorbei an der berühmten, noch zum Rockefeller Center gehörenden, Radio City Hall in Richtung Times Square.

Wer kennt sie nicht, die riesigen Leuchtreklamen, die hier Tag und Nacht flackern und einen ganzen Straßenzug erleuchten. Hier ist das Zentrum des Theaterbezirks von Manhattan, der berühmte Broadway. Über 40 Theater gibt es hier und an den Vorverkaufsstellen bilden sich überall Schlangen, schließlich treten hier zum Teil auch aus großen Hollywood - Filmen und Fernsehen bekannte Schauspieler auf.


Tag 3 - Lower Manhattan


 

Tag 3

Gramercy Park

Greenwich

Washington Square

SoHo

Tribeca

9-11 Memorial

An diesem Tag wollten wir in erster Linie die vorgenannten Stadtteile erkunden und haben uns am Nachmittag das National September 11 Memorial ansehen.

Als erstes liefen wir von unserem Hotel aus zum nahe gelegenen Gramercy Park. Das Erstaunliche dabei ist, dass dies ein 8.000 m² großer privater Park ist, der nur von den anliegenden Wohnungseigentümern genutzt werden kann. Und das mitten in einem wohlhabenden Viertel New Yorks mit schönen, teils herrschaftlichen Häusern und stilvollen Restaurants sowie Cafés. Die Pete´s Tavern hier behauptet, die älteste durchgängig betriebene Taverne New Yorks zu sein.

Weiter ging es Richtung Süden über den Union Square in den Stadtteil Greenwich Village.

Der zentrale Platz und Mittel- sowie Treffpunkt von Greenwich ist der Washington Square Park. Eine schöne Grünanlage mit einem Triumpfbogen, der zum Amtseintritt des Präsidenten George Washington errichtet wurde. Das umliegende, gepflegte Wohnviertel ist geprägt von klassischen Altbauten mit kleinem Treppenaufgang vor dem Haus sowie den sog. Brownstones, also Häusern mit rot-braunen Backsteinfassaden.

Greenwich ist auch ein beliebtes Ausgehviertel, die meisten Restaurants, Kneipen und Bars liegen rund um die Bleecker Street. Allerdings empfanden wir diesen "Gastro-Teil" dieses Bezirks eher schmuddelig und weniger attraktiv.

Südlich angrenzend liegt der Stadtteil SoHo, der mit schicken Boutiquen, netten Einkaufsstraßen und guten Restaurants daher kommt.

SoHo ist trendig und beim Schlendern durch die Straßen taucht im Hintergrund auch immer wieder das One World Trade Center auf, das anstelle der zerstörten Zwillingtürme errichtet wurde. Hier in SoHo sind wir auch hinsichtlich einer kulinarischen Mittagspause fündig geworden.

Restaurant Tipp

Mitten in SoHo fiel uns in der Thompson Street das sehr nette, kleine Piccola Cucina Estiatorio auf.

Von der Küche bis zur Bedienung sind hier alle Italiener, hauptsächlich aus Sizilien. Ein sehr authentisches und gemütliches Restaurant mit klassischen italienischen Gerichten, die allesamt sehr gut schmecken. Es gibt auch eine Mittagskarte mit reduzierten Preisen, ungewöhnlich gut für New York.

Geht man nun weiter Richtung Süden, kommt man durch den Stadtteil Tribeca, der uns gut gefallen hat.

Das ursprüngliche Industrieviertel wandelte sich seit den 1990er Jahren stetig zu einem attraktiven, sehr gepflegten und beliebten Bezirk. Kein Wunder, dass zahlreiche Stars wie Mariah Carey, Beyoncé oder Daniel Craig hier schicke Appartements besitzen. Auch Robert de Niro hat hier investiert und besitzt u.a. ein Hotel sowie das noble Restaurant Tribeca Grill.

Viele Besucher, so auch wir, machen einen kleinen Abstecher zur Varick Ecke Moore Street, denn hier steht man vor der Feuerwache, die das Headquarter in dem Hollywood Film Ghostbusters darstellte.

Von hier aus sind es nur noch wenige Meter bis zum großen Areal des einstigen World Trade Centers, das bekanntermaßen am 11. September 2001 durch den schrecklichen terroristischen Anschlag zerstört wurde.

Diese Gedenkstätte ist äußerst beeindruckend und man bekommt eine Gänsehaut, wenn man die zwei riesigen Wasserbecken sieht, die die Umrisse der ehemaligen Zwillingstürme darstellen. In den Beckenrändern sind die Namen der Opfer dieses Anschlages eingraviert und es herrscht trotz des großen Besucherandrangs eine andächtige und nachdenkliche Stille.

Direkt neben dem Ground Zero wurde das One World Trade Center errichtet, das mit seinen 541 Metern das höchste Gebäude der USA ist.

Ein absolutes Muß stellt der Besuch des 9-11 Memorial Museums dar.

Im Untergeschoß werden unzählige Exponate und Erinnerungsstücke ausgestellt, wobei für den Großteil aus Pietätsgründen Fotografierverbot herrscht. Eine wirklich ergreifende Ausstellung.

In dem Museum könnte man einen ganzen Tag verbringen und wenn man wieder Tageslicht erblickt, dann sollte man noch einmal einen Rundgang über das Areal unternehmen.

Neben den Memorial Pools steht hier auch der einzige Baum, der das Inferno überlebt hat und direkt nebenan liegt der Liberty Park, wo die Bronzeskulptur The Sphere des deutschen Bildhauers Fritz Koenig ausgestellt ist, die vormals zwischen den Zwillingstürmen stand und ebenfalls stark beschädigt erhalten blieb.

Sehenswert ist auch der World Center Bahnhof, ein architektonischer Hingucker.


Tag 4 - Rund um den Central Park


 

Tag 4

Guggenheim Museum

Metropolitan Museum of Art

Central Park

Mit dem Taxi fuhren wir bis zum Guggenheim Museum, schauten uns dieses aber nur von außen an und gingen gleich in den angrenzenden Central Park in Höhe des Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir. Der Uferweg entlang dieses über 400.000 m² großen Sees ist sichtlich ein beliebtes morgendliches Jogging - Gebiet.

Der Hauptteil des Central Parks erstreckt sich von hier aus nach Süden, auf den wir uns auch beschränkt haben.

Nach etwa 15 Gehminuten haben wir unser Ziel, das Metropolitan Museum of Art erreicht. Es ist das größte Kunstmuseum der USA. Man bräuchte sicherlich Wochen, um sich die umfangreichen Sammlungen aus aller Welt anzusehen.

Wir haben uns in erster Linie konzentriert auf die Kunstwerke der Antike, insbesondere die ägyptischen Ausstellungen. Imposant sind grundsätzlich alle Räumlichkeiten und die sehr schönen Präsentationen beeindrucken. Und natürlich darf man sich den Tempel von Dendur aus dem Jahr 15 vor Christus nicht entgehen lassen. Dieser ist in einer riesigen verglasten Halle ausgestellt. 

Nach unserem rund 3 stündigen Museumsbesuch schlenderten wir gegenüber durch einige der Nebenstraßen der 5th Avenue, wo die Wohlhabenden in ihren prächtigen Häusern residieren. Eine vornehme, edle und natürlich teure Wohngegend.

Hier haben wir auch unseren Hunger gestillt und kehrten ein bei Serafina Fabulous Pizza. Natürlich gibt es hier wunderbare Pizzen, aber in diesem schicken Restaurant werden darüber hinaus allerlei köstliche italienische Gerichte serviert. Sehr schönes Ambiente.

Und dann verbrachten wir den restlichen Tag im Central Park. Zunächst war es noch wolkig, es klarte dann aber auf und wir gaben uns einem schönen Spaziergang und der Entspannung hin.

Es gibt allerhand zu sehen, zu erleben und zu erkunden in diesem riesigen Park, einen guten Überblick kann man sich auf der Karte der Central Park Conservancy verschaffen. Zum Beispiel sehenswert ist das Belvedere Castle, das 1872 auf einem felsigen Hügel errichtet wurde. Von dieser Erhebung aus hat man einen schönen Ausblick und auf der anderen Seite geht es über schöne Waldwege hinunter zur Bow Bridge. Im Hintergrund erkennt man sehr gut das markante Gebäude The San Remo mit den spitzen Doppeltürmen, in dem u.a. Steven Spielberg, Dustin Hoffman oder Bono jeweils Luxuswohnungen besitzen. Zwei Häuser links daneben auch gut sichtbar das Dakota Building, in dem John Lennon und Yoko Ono zuletzt lebten.

Über das von Yoko Ono in Gedenken an den Tod von John Lennon gestaltete Strawberry Fields geht es zur Bethesda Terrasse, die als Filmkulisse in vielen Hollywood-Streifen vorkommt. Weiter dann über die breite Allee namens The Wall in den südlichen Teil des Parks.

Hier bekommt man dann von felsigen Erhebungen aus den wunderbaren Blick auf die sehr schön gestalteten Parkanlagen mit den historischen sowie modernen Hochhäusern im Hintergrund. That´s New York City!

Beim Luxushotel The Plaza am südöstlichen Parkausgang endete dann unser Central - Park - Tag.


Tag 5 - Südspitze Manhattans


 

Tag 5

Wall Street mit Stock Exchange

Trinity Church

Brooklyn Bridge und Park

Battery Park

Charging Bull

New York City Hall

Supreme Court

Für unseren letzten Tag hatten wir uns einiges vorgenommen und begannen mit dem Besuch der Wall Street und der New York Stock Exchange, der größten Wertpapierbörse der Welt.

Wir waren an einem Samstag hier und demzufolge war es recht ruhig, von hektischen Börsenhändlern also keine Spur.

Durch die Straßenflucht der Wall Street kann man sie auch schon sehen, die Trinity Church. Die schöne, im neugotischen Stil erbaute Kirche nebst kleinem Friedhof stellt einen herrlich beruhigenden Kontrast zu der umliegenden dichten Bebauung dar.

Interessant ist auch, dass die Trinity Gemeinde in Manhattan sehr viel Immobilienvermögen besitzt - angeblich mit einem Wert von über 6 Milliarden Dollar - und damit vermutlich die reichste Kirchengemeinde der Welt ist.

Von hier aus gingen wir zur Brooklyn Bridge, einem der großen Wahrzeichen dieser Stadt.

Die Konstruktion dieser sog. Hänge- und Schrägseilbrücke ist wirklich bemerkenswert und man sollte unbedingt einen Spaziergang über dieses imposante Bauwerk Richtung Brooklyn unternehmen. Es sind rund 1.800 Meter zu gehen und man läuft auf einem breiten Holzsteg oberhalb des Autoverkehrs. Dabei bekommt man die Skyline von Manhattan aus neuen Blickwinkeln geboten. 

Tipp

Die Brooklyn Bridge ist eine sehr beliebte Sehenswürdigkeit für Touristen aus der ganzen Welt, folglich ist der Andrang sehr groß.

Es empfiehlt sich daher, einen Besuch in den früheren Vormittagsstunden zu planen, da kann man noch recht ungestört über die Brücke schlendern. Später sieht es dann nämlich so aus, wie auf dem Foto zu sehen ist. 

Auf der anderen Seite des East Rivers angekommen lohnt ein Gang zum schön angelegten Brooklyn Bridge Park, den man durch ein nettes Wohngebiet und über den Squibb Park erreicht. Bereits auf dem Weg dort hin bekommt man immer wieder die prägnante Skyline zu sehen und auf weiten Grünflächen lässt sich eine wunderbare Pause einlegen.

Von hier aus sind wir dann mit dem Boot zurück zur Anlegestelle Wall Street gefahren. Für günstige $ 2,75 kommt man in den Genuß einer schönen Überfahrt, die nur wenige Minuten dauert.

Vom Pier 11/ Wall Street liefen wir dann entlang der East River Promenade zum South Street Seaport. Hier stehen noch einige der ältesten Gebäude Manhattans, die weitestgehend unter Denkmalschutz stehen.

Die historischen Geschäftshäuser aus dem 19. Jahrhundert sind überwiegend schön renoviert und beherbergen Läden, Restaurants sowie ein Museum. Am dortigen Pier 16 gibt es noch einen Dreimaster zu bestaunen.

10 Gehminuten weiter Richtung Südspitze von Manhattan liegt der Stone Street Historic District. Die gleichnamige Straße aus dem 17. Jahrhundert zählt zu den ältesten Straßen New Yorks und wurde erstmalig mit einem Kopfsteinpflaster versehen, daher auch der Name. Heute sind in den geschichtsträchtigen Gebäuden Restaurants und Kneipen untergebracht.

Restaurant Tipp

Für ein leichtes Mittagessen mit frischen und raffinierten Sandwiches empfiehlt sich in dieser Gegend das Le Pain Quotidien an der Broad-/ Pearl Street.

Sehr nettes Ambiente, gutes Essen und freundlicher Service. Das Lokal gehört zu einer Restaurant - Kette und hat mehrere Filialen in der Stadt.

Nur zwei Blocks weiter steht die übergroße Bronzeskulptur Charging Bull, der bekannte Bulle, der das Symbol für den Finanzbezirk darstellt. Dieser ist stets von Touristenmassen umringt und ein beliebtes Fotomotiv.

Gleich nebenan liegt der älteste Park New Yorks namens Bowling Green. Dieser ist von prächtigen Altbauten umringt und an der Stirnseite kann man sich im National Museum of the American Indian über das Leben und die Geschichte aller indigenen Völker Amerikas schlau machen.

Nach wenigen Schritten hat man dann die südliche Spitze Manhattans erreicht und steht im Battery Park.

Es ist eine schöne Grünanlage mit dem historischen Castle Clinton, einer ehemaligen militärischen Artilleriefestung. Daneben sind hier viele Denkmäler aufgestellt, allen voran die Bronzeskulptur The Immigrants, die die Ankunft von Einwanderern aus der ganzen Welt darstellt sowie das East Coast War Memorial mit riesigen Granitsteinen, in die die Namen der im Atlantik gefallenen Soldaten des 2. Weltkrieges eingehauen sind.

Vom Ufer aus hat man auch einen guten Blick auf die Freiheitsstatue.

Hier befindet sich auch eine Hafenanlage mit Anlegestellen, von der in erster Linie Ausflugsboote nach Liberty Island verkehren.

Allerdings haben wir uns mit einem Blick aus der Ferne begnügt, da wir die Fahrt zur Freiheitsstatue bereits bei unserem letzten Besuch im Jahr 1992 machten. Außerdem muß man heutzutage sehr viel Zeit und Geduld mitbringen für eine solche Bootsfahrt, denn die Warteschlange führte fast durch den gesamten Park. Dann doch lieber einen typischen Hotdog im Freien genießen.

Zum Abschluß dieses interessanten und abwechslungsreichen Tages machten wir uns noch auf zum City Hall Park mit dem historischen Rathaus der Stadt. Das Zentrum dieser beliebten Grünfläche bildet ein sehr schöner Springbrunnen.

Wie eigentlich überall in Manhatten wird auch dieser Park von imposanten Hochhäusern eingerahmt und besonders sehenswert ist das Woolworth Building aus dem Jahr 1913. Die Innenräume im neugotischen Stil sollen äußerst imposant sein, leider konnten wir nur im Eingangsbereich einen kurzen Blick erhaschen, denn wegen Corona waren die Besuchszeiten ausgesetzt.

Schließlich machten wir noch einen kurzen Abstecher zum benachbarten Supreme Court, dem mächtigen Gerichtsgebäude mit dem vorgelagerten Thomas Paine Park.

Von hier aus hatten wir noch einen letzten schönen Ausblick auf die umliegenden Hochhäuser bevor wir uns ein Taxi schnappten und zum Hotel zurück fuhren. 

Restaurant Tipp

Unseren letzten Abend verbrachten wir in der Vin Sur Vingt Wine Bar direkt ggü. unseres Hotels.

Es ist immer wieder schön, in einer typischen Weinbar - Atmosphäre ein oder mehrere Gläser Wein zu genießen und dabei mit raffinierten Leckereinen und Gerichten verwöhnt zu werden. Gemütliches Ambiente, sehr gute Speisen und äußerst sympathischer Service.

Das waren unsere fünf Tage in New York City und von hier aus ging es dann weiter ins Hudson Valley und nach Long Island.

Unsere Unterkunft in New York City

Broadway Plaza Hotel

Die Preise für Hotels in NYC sind sehr hoch und wenn man bei den horrenden Preisen nicht auch noch in einem winzigen Zimmer hausen möchte, dann wird die Suche recht schwierig.

Nach langem Hin und Her sind wir auf dieses Hotel gestoßen. Es liegt sehr gut in einem nicht so touristischen Teil des Broadway, etwa mittig zwischen Central Park und der Südspitze von Manhattan. Sehr zentral gelegen und damit ideal also für Erkundungstouren.

Dieses Haus bietet nur die reine Übernachtungsmöglichkeit an, es verfügt lediglich über eine kleine schön gestaltete Eingangshalle, sonst aber keine Bar, Restaurant o.ä.. Das ist aber auch kein sonderlich großes Problem, denn in unmittelbarer Umgebung gibt es eine reiche Auswahl an Cafés, Bars und Restaurants. Gefrühstückt haben wir z.B. im direkt ggü. liegenden Starbucks.

Wir haben eine etwas höhere Kategorie gewählt und bekamen ein sehr großes Zimmer mit Blick auf das Empire State Building. Die Einrichtung ist nicht gerade gemütlich, eher stylisch in schwarz-weiß gehalten, ist eben Geschmackssache. Geboten werden aber in jedem Fall viel Platz, ordentliche und gepflegte Zimmer sowie eine recht ruhige Lage zu einem - im Vergleich zu anderen vergleichbaren Hotels - akzeptablen Preis.

www. Broadway Plaza

New York war Teil dieser Reise

April 2022

Manhattan in New York City

Hudson Valley

Long Island

Hamptons

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