Küstenstadt mit Blowing Water

Kiama liegt etwa 120 Km südlich von Sydney und ist ein sehr schöner Küstenort mit ein paar Sehenswürdigkeiten sowie guter Ausgangspunkt für Erkundungen der Umgebung, wie z.B. ein Ausflug in das Kangaroo Valley oder zum Lake Illawara.

An der Hauptstraße herrscht geschäftiges Treiben und reger Verkehr, doch in den Nebenstraßen findet man idyllische Ecken mit netten Lokalen und Geschäften. Allen voran die Collins Street ist zu empfehlen. Diese liegt gleich hinter dem Hindmarsh Park, wo man sich auf eine Café oder kleine Snacks trifft.

Besonders bekannt ist Kiama für das Kiama Blowhole an der felsigen Meeresspitze unweit des Zentrums. Bei bestimmter Brandung fließt das Meereswasser unter den Felsen hindurch zu einer Öffnung und schießt dann (angeblich) bis zu 10 m in die Höhe. Leider hatten wir Pech und konnten witterungsbedingt dieses Spektakel nicht erleben.

Es lohnt sich aber in jedem Fall, diesen Blow Hole Point samt markantem Leuchtturm zu besuchen. Zwischen den vulkanartigen Felsen kann man hier auch ein erfrischendes Bad nehmen.

Sehr schön ist der Spaziergang zu dem Blow Hole entlang des kleinen Hafens mit Fischerbooten und Yachten. Er führt zunächst durch einen Park auf einem Uferweg, dann an unzähligen Koniferen-Bäumen vorbei zu dem etwas höher gelegenen Plateau mit dem Kiama Lighthouse.

Man kann es sich hier auch auf Bänken gemütlich machen und die schönen Ausblicke auf die Küste genießen.

Tipps: Zum Lunchen waren wir in der vorgenannten Collins Street im Table for Amy Café, hier gibts leckere kleinere Gerichte und man sitzt sehr nett bei ebenso freundlichem Service.

Abends ist die Auswahl an Restaurants nicht so groß, wir haben köstlich gespeist im Blue Diamond, direkt neben dem unten beschriebenen Hotel. Hier gibts auch einen guten sundowner.

Zum Frühstück können wir uneingeschränkt das ebenfalls neben dem Hotel liegende Penny Whistlers empfehlen.

Fünf Autominuten südlich des Zentrums kann man noch das Little Blow Hole ansehen. Wie der Name schon sagt, spritzt hier das Wasser auch in die Höhe, aber eben nicht ganz so stark.

Die Landschaft hier ist aber schön, denn man erkennt hier sehr gut das vulkanische Gestein mit unterschiedlichen erosionsbedingten Verformungen. Gleich um die Ecke kann man einen kleinen Spaziergang machen zu einer grünen Aussichtsebene mit wiederum schönem Küstenblick.

Kiama verfügt über mehrere Strände, die mit Ausnahme des langgezogenen Kiama Beach sich alle in kleineren Buchten befinden. Stärker besucht ist der unmittelbar am Zentrum von Kiama liegende Strand an der Manning Street, an den anderen findet man herrliche Ruhe.

Einen Abstecher wert ist noch der rund 15 Kilometer nördlich gelegene Killalea State Park mit dem Cameron Boyd Reserve. Hier kann man kleinere Wanderungen entlang der teils steilen Felsküste unternehmen

Natürlich findet man auch hier schöne Strände und von einigen Aussichtspunkten hat man einen schönen Ausblick.

Weitere Impressionen von Kiama

Unsere Unterkunft in Kiama

The Sebel Harbourside Kiama Hotel

Perfekte Lage am Rande des Stadtzentrums und nahe der Uferpromenade. Auf der Rückseite verläuft zwar eine Bahnlinie, aber von dieser bekommt man nichts mit, wenn man ein Zimmer zur Meerseite bucht.

Das Hotel besteht aus einem historischen Gebäude und zwei ansprechenden Neubauten, in den weitestgehend die Zimmer untergebracht sind. Diese sind geräumig und nüchtern-modern eingerichtet. Vom kleinen Balkon hat man einen Blick auf die ruhige Nachbarschaft. Gutes Hotel, sicherlich das Beste im Ort.

www. Sebel Harbourside Kiama Hotel

Kiama war Teil unserer folgenden Reise:

Januar 2016

Yarra Valley - Phillip Island - Metung - Merimbula - Batemans Bay - Murramarang NP - CanberraBowral - Kangaroo Valley - Kiama - Blue Mountains