Kyoto - 2.000 Tempel und Schreine Individueller Reisebericht mit unseren schönsten Highlights

Kyoto ist eine wunderbare Stadt mit unglaublich vielen Sehenswürdigkeiten. Seien es die zahlreichen buddhistischen Tempel, die Gartenanlagen, Kaiserpaläste, Shinto-Schreine und traditionellen Viertel mit historischen Holzhäusern. Nahezu alle bedeutenden Highlights zählen zum UNESCO Weltkulturerbe.

Die Stadt strahlt eine Lebendigkeit und ein Wohlgefühl aus, es gibt tolle Restaurants und wer genug Geld dabei hat, der kann sich bei einem luxuriösen Abendessen von Geishas, den japanischen Gesellschaftsdamen, begleiten lassen.

Natürlich kann man in den 4,5 Tagen unseres Besuches nicht alles gesehen haben, aber die meisten wichtigsten Sehenswürdigkeiten haben wir besucht und waren von dieser Stadt vollends begeistert.

 

© Karte: ILLS Convention 2024

In Kyoto gibt es mehr als 2.000 Tempel und Schreine, manche sind versteckt mitten in verkehrsreichen Stadtvierteln und andere sind sehr bekannt und werden teils von Millionen von Menschen besucht.

Bei unserem Besuch in Kyoto haben wir insbesondere die rechts aufgeführten Sehenswürdigkeiten besichtigt. Viel Vergnügen beim Durchblättern.

Burg Nijo

Burg Nijo ist ein herausragendes Beispiel für die japanische Schlossarchitektur der Edo-Zeit. Sie wurde 1603 auf Anordnung von Tokugawa Ieyasu, dem ersten Shogun des Tokugawa-Shogunats, als Residenz für seine Aufenthalte in der damaligen Kaiserstadt Kyoto errichtet.

Der opulente Palastkomplex besteht aus Befestigungsanlagen mit Wassergräben, Mauern, Landschaftsgärten sowie aus fünf großen, mit überdachten Gängen verbundenen Gebäuden mit jeweils zahlreichen Räumen, die mit kunstvollen Holzarbeiten und Wandmalereien versehen sind.  Berühmt und sehr interessant sind die sog. „Nachtigallenböden“ (uguisubari). Diese Böden erzeugen bei jedem Schritt ein zirpendes Geräusch, das ursprünglich dazu diente, Eindringlinge zu erkennen. 

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Burg Nijo gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und umfasst mehrere traditionelle japanische Landschaftsgärten, die sich sowohl auf den inneren Bereich der Burganlage als auch den Bereich außerhalb des Burggrabens verteilen. Tolle Anlage.

Higashi Hongan - ji Tempel

Die Haupthalle dieses Tempels gehört zu den größten Holzbauten der Welt und ist die größte Kyotos.

Die Anlage wurde ursprünglich im Jahre 1602 errichtet und beeindruckt wirklich durch ihre Größe. Ganz in der Nähe befindet sich der nahezu baugleiche Nishi Hongan - ji Tempel und man muß sich nun vorstellen, dass diese beiden Tempel seinerzeit eine zusammenhängende Gesamtanlage darstellten. Riesig also.

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Nishi Hongan - ji Tempel

Rund 500 Meter in westlicher Richtung vom vorgenannten Higashi Hongan - ji liegt der Nishi Hongan - ji, die zusammen einst eine einheitliche Gesamtanlage darstellten.

Baulich sind sich beide sehr ähnlich, die Gebäude des Nishi Hongan - ji sind lediglich ein wenig kleiner, aber dennoch sehr imposant.

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Toji Tempel

Vom Bahnhof Kyoto aus sind es nur 15 Gehminuten bis zum Toji Tempel mit der markanten und allseits sichtbaren Pagode. Diese ist mit gut 55 Metern auch die höchste existierende Holzpagode Japans.

Dieser buddhistische Tempelkomplex wurde im Jahre 796 gegründet und beherbergt mehrere bedeutende Gebäude, darunter die Haupthalle und die sog. Vorlesungshalle, in der eine Vielzahl von buddhistischen Statuen und Kunstwerken zu sehen sind.

Sehr schön sind auch die parkähnlichen Außenanlagen, die mit abwechslungsreicher japanischer Gartenkunst aufwarten.

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Der Goldene Pavillon Kinkaku - ji

Der Kinkaku-ji Tempel, auch als der Goldene Pavillon bezeichnet, ist ein weltberühmter und der wohl bekannteste Zen - Buddhistische Tempel von Kyoto. Ursprünglich wurde er im Jahr 1397 als Ruhesitz für den Shogun Ashikaga Yoshimitsu erbaut. Nach dessen Tod wurde das Anwesen in einen Zen-Tempel umgewandelt.

Der mit Blattgold überzogene Tempel steht am Ufer eines großen Teichs, genannt Kyoko-chi (Spiegelteich), der die goldene Struktur wunderschön reflektiert. Das ist sicherlich eines der meistbesuchten Highlights und eines der meistfotografierten Motive Kyotos.

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Der Goldener Pavillon liegt eingebettet in einer großzügigen Parkanlage mit weiteren Tempelgebäuden sowie einem sehr netten Café. Ein schöner Weg führt durch die gesamte Anlage, aber man sollte möglichst frühzeitig den Kinkaku - ji besuchen, denn der Andrang, auch von zahlreichen Reisegruppen, ist sehr groß.

Ryoan - ji Tempel

Der Ryoan - ji wurde im 15. Jahrhundert gegründet und ist insbesondere berühmt für seinen Steingarten (Karesansui). Dieser Steingarten ist eines der bekanntesten Beispiele japanischer Zen-Gartengestaltung.

Nachdem man den Tempelkomplex durch ein Tor betreten hat, geht es an einem schönen See vorbei auf eine leichte Anhöhe. In dem dortigen Tempelgebäude heisst es dann Schuhe ausziehen und man schreitet zu einem von Mauern eingeschlossenen Außenhof. Dort kann man sich dann auf Holzstufen niedersetzen und den sorgfältig arrangierten Steingarten bewundern. Hier herrscht eine beinahe meditative Stimmung, die Besucher blicken konzentriert auf dieses Kunstwerk und es herrscht eine entspannte Stille. Wunderbar.

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Ninna - ji Tempel

Gut 10 Gehminuten westlich vom vorgenannten Ryoan - ji liegt der im Jahre 888 von Kaiser Uda errichtete Ninna - ji Tempel.

Durch das imposante Nio - Mon - Tor, das zu den bedeutensten Toren Kyotos gehört, geht es in die aus mehreren Gebäuden bestehende Tempelanlage. Hier kann man u.a. auch die Omura Kirschbäume bestaunen, die im Vergleich zu anderen Kirschbäumen sehr viel später blühen. Unübersehbar ist die fünfstöckige Pagode, die 36 Meter in die Höhe ragt.

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Gleich hinter dem Nio - Mon - Tor befindet sich das Highlight dieser Tempelanlage, nämlich der Goten, die ehemalige Residenz des Oberpriesters. Diese kann man gegen ein moderates Eintrittsgeld besichtigen und der Besuch lohnt sich.

Umgeben von einem wiederum wunderschön angelegten japanischen Garten liegen die mit überdachten Gängen verbundenen Gebäudekomplexe, die mit einer luxuriösen Innenausstattung aufwarten.

Kiyomizu-dera Tempel

Die weitestgehend autofreien Wege hinauf zur Tempelanlage sind gesäumt von Souvenirläden, Restaurants und Imbissständen. Anhand der Menschenmenge merkt man sofort, dass der Kiyomizu - dera Tempel zu den beliebtesten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Kyotos gehört.

Man betritt dann die Tempelanlage durch eines der beiden Eingangstore und gleich dahinter befinden sich eine schöne dreistöckige Pagode sowie mehrere weitere Tempelgebäude, die man passiert, um zur Haupthalle des Kiyomizu - dera zu gelangen.

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Die Kiyomizu-Haupthalle ist natürlich das Highlight dieses Tempelkomplexes. Sie befindet sich am Berghang gebaut in 13 Metern Höhe über dem Boden auf einer Holzplattform, die von Hunderten massiver Holzsäulen getragen wird. Die Baukunst ist faszinierend, denn alles ist ohne Einsatz auch nur eines einzigen Nagels erbaut worden.

Von den Terrassen der Tempelgebäude hat man jeweils einen schönen Ausblick auf die Stadt und ein Rundweg führt zu einer weiteren Pagode und  einem kleinen Wasserfall, wo man das Wasser mit kleinen Kellen auffangen und trinken kann. Das Trinken des Wassers soll einem Gesundheit, ein langes Leben und Erfolg bringen.

Sannenzaka und Ninenzaka Viertel

Wenn man den vorgenannten Kiyomizu - dera Tempel besucht, dann sollte man den Hinweg auf der Ninenzaka Dori und den Rückweg über die Sannenzaka Dori, oder auch umgekehrt, gehen. Diese nebeneinander verlaufenden Straßen versetzen einen regelrecht in das alte Japan zurück.

Die historischen Straßen sind gepflastert mit alten Steinplatten und werden von traditionellen Holzhäusern, hübschen Geschäften, Souvenirläden und Restaurants gesäumt. Zwischendrin findet man auch einige kleine Zuwegungen zu Hinterhöfen, in denen sich liebevoll gestaltete japanische Gärten sowie Teehäuser befinden.

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Kodaiji Tempel

Läuft man die Ninenzaka Dori bis zum nördlichen Ende, so gelangt man vorbei am Ryozen Kannon Tempel mit der 24 Meter hohen Betonstatue der Kannon, der Göttin der Barmherzigkeit, zum Kodaiji Tempel.

Dieser Zen - Buddhistischer Tempel wurde im Jahre 1605 gegründet zu Ehren des Kriegsherrn Toyotomi Hideyoshi. Zu sehen gibt es hier eine schöne Gartenanlage mit einem Steingarten, ein Mausoleum und kunstvolle Innenräume.

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Ein Rundweg führt durch die Gartenanlage des Kodaiji Tempels und auf dem Rückweg zum Tempelgebäude geht es zum Abschluß noch durch einen wunderbaren Bambushain.

Yasaka Schrein

Vom Kodaiji Tempel aus sind es nur 500 Meter bis zum Yasaka Schrein. Der Weg führt erst einmal zum Manuyama Park und dort sowie auf dem Weg dort hin sind uns erstaunlich viele Menschen mit den traditionellen japanischen Kimonos begegnet.

Man lässt sich hier in Rikschas zu den Tempeln fahren und fotografiert sich sehr gerne in diesen kunstvollen Gewändern. Passende Motive gibt es hier ja genügend.

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Gleich neben dem Park geht es durch ein großes rotes Tor zum Yasaka Schrein. Dieser wurde bereits im 7. Jahrhundert gegründet und gehört damit zu den ältesten und bedeutendsten Shinto-Schreinen Japans.

Die Tempelanlage besteht aus mehreren Gebäuden und im Zentrum steht die Haupthalle sowie direkt davor ein markantes, offenes Tempelgebäude mit Hunderten von Laternen, das auch bei Festlichkeiten wie dem viel besuchten Sommerfest Gion Matsuri als Tanzbühne dient.

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Chionin Tempel

Nur 5 Gehminuten vom Yasaka Schrein entfernt liegt der Chionin Tempel. Diesen betritt man durch ein imposantes Haupttor, das als das größte hölzerne Tempeltor Japans gilt. Dahinter geht es über eine längere Treppe hinauf zur eigentlichen Tempelanlage.

Oben dann angekommen steht man auf dem Hauptplatz, der dominiert wird von der großen Haupthalle Mieido. Flankiert wird dieses Gebäude von mehreren weiteren Tempelgebäuden und wenn man einen weiteren Hang hinauf läuft, dann gelangt man auch zu einem Friedhof mit Mausoleum sowie zur 70 Tonnen schweren Glocke, die als die größte Glocke Japans gilt.

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Die Gärten vom Chionin Tempel

Wenn man die zentrale Mieido-Halle betritt (Achtung Schuhe ausziehen) und umrundet die Halle auf der Veranda an der Ostseite und folgt dann dem Verbindungsstück zum nächsten Gebäude, dann erreicht man den Eingang zum sehenswerten, schön angelegten japanischen Hojo Garten.

Auf dem Tempelgelände gibt es Richtung Ausgang auch noch den Yuzen’en Garten, den wir allerdings ausgelassen haben, da der Hojo Garten als der Schönere angepriesen wird.

Gion Viertel

Westlich an die vorgenannten 3 Tempelanlagen angrenzend befindet sich das Gion Viertel mit seiner lebendigen Geisha - Kultur. Beim Schlendern durch die Straßen mit ihren historischen Stadthäusern erlebt man hier eine Atmosphäre des alten Japans der Samurai - Zeit.

Besonders gut sieht man dies in der Hanamikoji - dori und der Seitenstraßen mit ihren schmalen Holzhäusern. Allerdings ist dieses Viertel auch ein großer touristischer Anziehungspunkt und die Stadt versucht bereits, mit Regelungen den Sturm der Massen einzuschränken. So sind z.B. einige Straßen bereits für Touristen gesperrt, um die Anwohner und vor allem die Geishas zu schützen. Manche vermuten, dass Geishas Prostituierte seien, das stimmt aber ganz und gar nicht. Vielmehr sind es ausgebildete Gesellschaftsdamen, die in Teehäusern oder Restaurants die Gäste unterhalten.

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Noch authentischer und geradezu idyllisch - romantisch ist das Gion Viertel rund um den Shirakawa Kanal.

Hier wirkt es weniger touristisch und zumindest tagsüber kann man diese wunderbare Gegend sehr schön genießen. Abends dann machen die vielen teuren Spitzenrestaurants und Bars auf, die meist nur von Stammkunden oder mit einer Tischreservierung besucht werden können.

Fushimi Inari Taisha

Der Fushimi Inari ist ein bedeutender Shinto Schrein und insbesondere berühmt für seine nach inoffiziellen Angaben über 10.000 zinnoberroten Torii - Tore, die einen Weg in den Wald des heiligen Berges Inari, der 233 Meter hoch ist, säumen.

Man braucht etwa 2 - 3 Stunden bis zum Gipfel, unterwegs befinden sich mehrere kleine Schreine und man kann natürlich auch jederzeit abkürzen. Diese Masse an Toren ist wirklich imposant.

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Aber auch das Schreingelände selbst ist sehenswert.

Das Hauptgebäude mit seiner Andachtshalle wurde im Jahr 1499 errichtet und überall sieht man steinerne Fuchsstatuen, denn Füchse sollen die Götterboten der Gottheit Inari sein. Den umliegenden Garten erkundet man dann mehr oder weniger automatisch, wenn man die vorgenannten Toriis durchläuft.

Heian - Jingu Schrein

Der Heian-Schrein wurde erst 1895 anlässlich des 1100. Jahrestages der Gründung Kyotos, der damaligen Hauptstadt Japans, erbaut. Heian ist der frühere Name von Kyoto.

Der Zugang zum Schreingelände erfolgt durch ein riesiges Torii - Tor sowie das beachtliche Otemon - Tor und dann steht man auf einem großen, offenen Hof, der von Schreingebäuden umrahmt ist. Die Hauptgebäude des Schreins sind eine teilweise Nachbildung des ursprünglichen Kaiserpalastes aus der Heian - Zeit.

Leider konnten wir die Größe dieses Platzes sowie die Gebäude nicht uneingeschränkt bewundern, da gerade Aufbauarbeiten für eine Open Air Veranstaltung erfolgten.

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Der Garten vom Heian - Jingu Schrein

Hinter den Schreingebäuden befindet sich ein schöner und recht großer Park, für den ein kleines Eintrittsgeld zu entrichten ist.

Der Park ist in vier  Bereiche mit jeweils unterschiedlicher Flora aufgeteilt. Mehrere Wege führen vorbei an Teichen, liebevoll arrangierten Pflanzenarten sowie über eine wunderschöne Holzbrücke mit einem japanischen Pavillon.

Nanzen - ji Tempel

Ein weiterer bedeutender Tempel ist der im Jahr 1291 gegründete Nanzen - ji, er ist einer der bekanntesten Zen - Tempel Kyotos.

Gleich zu Beginn des Besuchs geht es durch das beeindruckende, 22 Meter hohe Sanmon Tor und dahinter befindet sich ein weiteres imposantes Tempelgebäude namens Nanzen - ji Hatto, das hauptsächlich für Zeremonien und Vorträge über buddhistische Lehren genutzt wird und nur eingeschränkt besichtigt werden kann.

Ein einzigartiges Bauwerk auf dem Tempelgelände stellt ein Aquädukt dar, das dem Transport von Wasser und Gütern zwischen Kyoto und dem Biwa-See, Japans größtem Süßwassersee, diente.

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Wiederum hinter dem vorgenannten Hatto Tempel liegt umgeben von weiteren Nebentempeln das Hojo - Gebäude, die ehemalige Residenz des Hauptpriesters von Nanzen - ji. Umgeben ist dieses Gebäude von einer wunderbaren Gartenanlage, die insbesondere mit tollen Steingärten aufwartet.

Hier genießt man beim Anblick der kunstvoll arrangierten Kieselsteine die Ruhe und Ästhetik dieser Anlage.

Konchi - in Tempel

Unmittelbar neben dem Nanzen - ji Tempel liegen zwei weitere kleinere Tempel, nämlich der Tenjuan sowie der Konchi - in Tempel. Wir haben uns Letzeren angesehen, den im Gegensatz zu den bekannteren und viel besuchten Tempeln und Schreinen nur wenige Besucher aufsuchen und somit hier eine angenehme Ruhe herrscht.

Auch hier kann man geradezu meditativ auf den Holzstufen des Tempelgebäudes sitzen und den Steingarten sowie die japanische Gartenkultur bestaunen.

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Pontocho Viertel

Bereits seit 1670 gibt es die schmale Pontocho Gasse, die am westlichen Ufer des Kamogawa Flusses entlang verläuft. Das gesamte Viertel rund um diese Gasse besteht aus traditionellen Holzhäusern mit unzähligen Restaurants und Bars.

Man sollte natürlich abends hingehen, denn dann herrscht eine stimmungsvolle Atmosphäre und man hat eine breite Auswahl an Einkehrmöglichkeiten. In der Mitte der Gasse befindet sich ein kleiner Park und von dort hat man einen schönen Ausblick auf den Fluss und vor allem auf das imposante Kabuki - Theater Minamiza auf der anderen Seite.

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Arashiyama Bamboo Forest

Am westlichen Stadtrand von Kyoto sollte man sich einen Spaziergang durch den Arashiyama Bambushain nicht entgehen lassen. 

Der Bambuswald erstreckt sich über eine Fläche von etwa 16 Quadratkilometern und die Stämme können dabei eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen. Ein ausgeschilderter Weg führt etwa 500 Meter weit in dieses dichte Naturdenkmal hinein und unterwegs gibt es noch einen netten kleinen Schrein zu besichtigen.  

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Tenryu - ji Tempel

Gleich neben dem vorgenannten Bambuswald liegt der Tenryu - ji Tempel, den man auch direkt vom Wanderweg durch den Bambushain erreichen kann.

Dieser bedeutende Zen - Buddhistische Tempel wurde im Jahr 1339 gegründert und umfasste einst mehr als 100 Untertempel. Heute sind nur noch wenige davon erhalten und dennoch ist es eine imposante Tempelanlage mit einem See und einer schönen Gartenanlage.

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Fuji vom Shinkansen

Von Kyoto fuhren wir mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen wieder zurück nach Tokyo. Für die rund 450 Km benötigt der überpünktliche Zug nur etwas mehr als 2 Stunden.

Beim Kauf der Tickets kann man direkt die Fuji - Seite des Zuges buchen und bei schönem Wetter bekommt den höchsten Berg Japans auch sehr gut zu sehen.

Wo und wann wir noch überall in Japan waren, das seht Ihr über den Link "Unsere Reiseroute".

Unsere Unterkunft in Kyoto

Hilton Hotel Kyoto

Wir waren ja schon in vielen Hilton Hotels, aber dieses hier in Kyoto empfanden wir als besonders schön. Perfekte zentrale Lage, U - Bahn, Bus, Geschäfte sowie Restaurants sind fußläufig bequem zu erreichen, ebenso auch viele Sehenswürdigkeiten.

Der Empfang in der imposanten Eingangshalle mit Sitzgelegenheiten und Bar war äußerst freundlich, gleich um die Ecke befindet sich das Restaurant, in dem auch das Frühstück mit großer Auswahl an japanischen und westlichen Speisen serviert wird.

Unser Zimmer war sehr geräumig und geschmackvoll eingerichtet. Insgesamt also ein sehr schönes Hotel mit einer hochwertigen Ausstattung und einem sehr aufmerksamen Service.

Hier geht´s zur Hotel - Website →  www. Hilton Hotel Kyoto