Riesen - Buddha in Kamakura Individueller Reisebericht mit unseren schönsten Highlights

Mit der Bahn fuhren wir von Nikko aus über Tokyo nach Kamakura, dem ehemals politischen Zentrum Japans. 

Hauptattraktion hier ist der riesige sitzende Buddha, also fuhren wir gleich mit der nostalgischen Enoshima Electric Railway ein paar Stationen bis zur Haltestelle Hase. Von dort aus sind es dann nur noch rund 8 Gehminuten bis zum Kotoku-in Tempel und dem Buddha.

Der Kotoku-in Tempel

Diese buddhistische Tempelanlage wartet mit dem großen, etwa 13 Meter hohen Buddha auf, der sich auf einer Lichtung eines Kiefernwaldes majestätisch präsentiert. Diese Bronzestatue stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist der zweitgrößte sitzende Buddha Japans. Der größte befindet sich innerhalb eines Tempelbaus in Nara.

Gegen ein zusätzliches Eintrittsgeld kann man auch ins Innere des Buddhas steigen.

Hasedera Tempel

Etwa auf halben Weg zwischen dem Hase Bahnhof und dem großen Buddha zweigt eine kleine Straße nach Westen ab zum Hasedera Tempel.

Dieser liegt auf einem kleinen Hügel und wurde bereits im 8. Jahrhundert gegründet. Neben den sehr schönen Tempelgebäuden und der Gartenanlage gibt es hier die Statue von Kannon, der Göttin mit den elf Gesichtern, sowie die goldene Statue des Amida-Buddhas zu besichtigen.

Um den Haupttempel zu erreichen, muß man einige Treppen hinaufsteigen und durchquert dabei eine wunderbare Gartenanlage.

Man kann auch eine niedrige Höhle erkunden, in der sich buddhistische Statuen befinden.

Bevor wir mit der vorgenannten Bahn wieder zurück ins Zentrum von Kamakura fuhren, machten wir noch einen kurzen Spaziergang zum Yuigahama Beach.

Kamakura ist ein beliebtes Ausflugsziel für Sonnen- und Strandanbeter, zumal man die Strände hier von Tokyo aus in gut einer Stunde mit dem Zug erreicht.

Komachi Dori

Diese belebte und geschäftige Straße führt direkt vom Bahnhofsvorplatz aus nach Norden.

Hier gibt es allerlei Geschäfte und insbesondere zahlreiche Restaurants und Imbissstände. Tagsüber zwängen sich Menschenmassen durch die Straße, aber abends wird es ruhiger und man bekommt dann bequem einen Platz in einem der typisch japanischen Restaurants.

Tsurugaoka Hachiman-gu Schrein

Über einen breiten Mittelstreifen mit hunderten von Kirschbäumen und unzähligen Steinlaternen erreicht man durch mehrere Torii - Tore hindurch den Tsurugaoka Hachiman-gu Schrein im Zentrum von Kamakura. Man sollte diese gut 600 Meter lange Strecke vom Bahnhof aus zu Fuß gehen, kann sich aber auch in authentischen Rikschas fahren lassen.

Der Tsurugaoka Hachiman-gu wurde bereits im Jahre 1063 gegründet und ist Kamakuras wichtigster und größter Schrein.

Zunächst schreitet man an einem offenen Pavilliongebäude, der sog. Anbetungshalle, vorbei und dann geht es über eine breite Treppe hinauf zum Hauptgebäude des weitläufigen und wunderbaren Schreinkomplexes.

Am Hauptzugang zum Schrein führt der Weg an zwei Teichanlagen vorbei, denen man vor dem Verlassen dieses Shinto Schreins auch noch einen Besuch abstatten kann.

Houkokuji Tempel

Dieser Zen - buddhistische Tempel, der auch als Bambus - Tempel bezeichnet wird, liegt etwa 20 Gehminunten östlich vom vorgenannten Tsurugaoka Hachiman-gu Schrein.

Es ist eine kleinere Tempelanlage, wo man aber dank weniger Besucher in aller Ruhe diesen heiligen Ort genießen kann. Das Highlight hier ist der Bambuswald hinter dem Hauptgebäude, schmale Pfade führen durch diesen wunderbaren Hain aus mehr als 2.000 Bambuspflanzen. Mittendrin kann man auch noch in einem Teehaus den gemahlenen grünen Tee Matcha kosten.

Zurück ins Zentrum fuhren wir mit dem Bus und weiter ging es dann nach Nara.

Wo und wann wir noch überall in Japan waren, das seht Ihr über den Link "Unsere Reiseroute".

Unsere Unterkunft in Kamakura

Hotel Metropolitan Kamakura

Dieses moderne Boutique - Hotel liegt mitten in der City, nur 3 - 4 Gehminuten vom Kamakura Bahnhof entfernt. Ideal also zum Schlendern durch die geschäftige Komachi Straße mit ihren Restaurants und Geschäften und vom Bahnhof aus erreicht man mit der Bahn oder dem Bus ganz bequem alle Sehenswürdigkeiten.

An der Rezeption im 1. Obergeschoß wird man sehr herzlich empfangen und die Zimmer sind ansprechend und modern ausgestattet, wir hatten ein sehr helles Eckzimmer. Auch hier wieder liegen auf dem Bett Schlafanzüge bereit, diesen schönen Service hatten wir in fast allen Hotels auf unserer Reise. Im Erdgeschoß ist ein Restaurant angeschlossen, wo es ein sehr großzügiges Frühstück gibt, natürlich im westlichen sowie im japanischen Stil. Empfehlenswertes Hotel.

Hier geht´s zur Hotel - Website →  www. Hotel Metropolitan