Canyonlands - Tiefe Felsfurchen Unser individueller Reisebericht mit Tour - Erlebnissen

Den nördlichen Teil der Canyonlands haben wir von Moab aus erkundet, die Anfahrt dauert eine gute halbe Stunde. Bereits beim Parkeingang und Visitor Center gibt es den ersten tollen Blick auf den Shafer Canyon. Von hier aus sollte man einen kleinen Spaziergang unternehmen auf ein nahe gelegenes Felsplateau, von dort hat man den besten Blick.

Wenn man richtig viel Zeit hat, dann kann man von hier aus auch in den Canyon über eine enge kurvige Schotterpiste fahren. Vorher muß man sich aber eine Genehmigung holen.

Weiter geht es rund 10 Km über eine Hochebene zum nächsten Halt, dem Mesa Arch. Vom Parkplatz aus führt ein sehr schöner, etwa halbstündiger Rundweg zu einem Felsbogen mit tollem Panoramablick.

Es gibt hier keine Absperrungen, sodass man sich dieses Naturwunder in Ruhe von (fast) allen Seiten ansehen kann. Da man vor dem Bogen auf einem leicht erhöhten Felsplateau steht, eröffnen sich schöne Ausblicke durch das Felsentor.

Im weiteren Verlauf der Straße kommt man zu einer Abzweigung und gerade aus geht es zu den großartigen Aussichtspunkten Buck Canyon Outlook und Grand View Point Outlook.

Es führen jeweils kurze Wege zu den Canyon-Kanten und man genießt den Weitblick. Das Besondere hier sind die enormen Einschnitte in den Talsohlen, das wirkt etwas irreal, etwa so, als ob die Erde dort abgesackt ist.

Biegt man bei der vorher erwähnten Abzweigung in die andere Richtung ab, gelangt man zunächst zum Green River Lookout. Von hier hat man nochmals einen tollen Blick auf die furchenartige Landschaft, die vom Green River durchzogen wird.

Weiter gehts zum Holeman Spring Caanyon Lookout, von dem man einen schönen monolitartigen Felsen und das weite Tal erblicken kann, wirkt ein wenig so wie im Monument Valley.

Etwa 3 Km weiter kommt auf der rechten Seite der Whale Rock. Mitten auf der mit niedrigen Sträuchern bewachsenen Hochebene erhebt sich ein ründlicher, durch Erosion glattgeschliffener Felsen. Dieser sieht etwas aus wie ein Wal, Erinnerungen an den Ayers Rock in Australien kommen aber auch ein wenig auf.

Kurz danach endet die Straße am Upheaval Dome. Von hier aus kann man mehrere teils spektakuläre Wanderungen zu einem großen Krater unternehmen. Wegen der Hitze haben wir uns für die Rückfahrt entschieden.

Es gibt noch eine zweite Zufahrt in diesen Nationalpark, im Süden führt eine Straße zu den Needles. Dieses Mal waren wir hier nicht, diese Region hatten wir im Jahr 1996 besucht.

Impressionen von den Canyonlands

Hier gehts zur Bildergalerie mit weiteren Impressionen.

Die Canyonlands waren Teil unserer folgenden Reise:

April/ Mai 2015

Pasadena - Death Valley - Valley of Fire - Red Rock Canyon - Zion - Boulder - Burr Trail - Capitol Reef NP - Natural Bridges - Moab - Arches NP - Canyonlands NP - Dead Horse Point - Mesa Verde NP - Monument Valley - Sedona - Scottsdale - Phoenix