Von Las Vegas ins Feuerland

Das Valley of Fire haben wir von Las Vegas aus erkundet. Man kann dort hinfahren über den Highway 15, sehr viel schöner und empfehlenswerter ist aber die Fahrt vorbei am Lake Las Vegas über die Northshore Road ( Rd. 167).

Diese Strecke führt durch die Lake Meads Recreation Area. Wenn man noch Zeit hat, mehrere Stichstraßen führen ab zu dem großen Staubecken des Colorado Rivers, einem schönen Freizeitrevier. Ab dem Lake Las Vegas dauert die Fahrt bis zur Feuer-Schlucht eine gute Stunde.

Bereits aus der Ferne erkennt man dann am Horizont rote Felsketten. Es geht dann in den Nationalpark und durch diesen führt eine Straße von Ost nach West. Bereits bei der Einfahrt geht es über eine leicht hügelige Straße in ein rotes Farbenmeer.

Entlang dieses Weges gibt es einige Aussichtsstellen und Möglichkeiten, Wanderungen unterschiedlicher Länge zu unternehmen.

Ungefährt auf der Hälfte dieser Hauptstraße führt eine Stichstraße nach Norden Richtung White Domes. An der Abzweigung befindet sich ein Visitor Center, wo man noch nützliche Infos bekommt.

Die Straße führt nun durch eine enge Felsspalte. Da man hier nicht anhalten kann, sollte man langsam durchfahren und die Farbenpracht und Gesteinsformationen bewundern. Dies ist ein toller Fahrabschnitt.

Die Fahrt hier nach Norden wird von einer deutlich abwechslungsreicheren Landschaft geprägt. Im ersten Teil überwiegen die rötlichen Felsen und die Gegend ist durchzogen von sandigem Boden und niedriger Buschvegetation. Auf einem der nicht allzu langen Wanderwege kommt man diesen wunderbaren Gesteinsformationen sehr nah.

Dann führt die Straße auf eine Art Hochebene, die von hügeligen Felszügen eingerahmt ist. Die Farben wechseln nun und man findet eine bunte Mischung vor aus rötlichem, braunem und hellem Gestein.

Am Ende dieser Straße erreicht man dann die White Domes und vom Parkplatz aus führt ein sehr schöner Wanderweg in die farbenprächtige Felsenwelt.

Es ist heiß und man sollte genügend Wasser mitnehmen, denn der Weg ist in Teilen zumindest etwas Kräfte zehrend. Erst gehts einen sandigen Hügel hinauf und dann über enge steinige Pfade durch eine farben- und formenreiche Gesteinswelt.

Es geht nun wieder zurück auf die Hauptstraße und weiter Richtung Westen. Nach wenigen Kilometern erreicht man eine Abzweigung, die zum Arch Rock führt.

Man sieht diesen Felsbogen immer wieder auf Fotos und ist beeindruckt von diesem "großen" Arch. In Wirklichkeit ist dieser aber in seinen Dimensionen recht bescheiden, aber dennoch sehenswert. Insbesondere die Umgebung hier bietet tolle Felsformationen.

Gleich um die Ecke hier kann man noch über eine Treppenkonstruktion an einer steilen Felswand hochsteigen und dort alte Wandmalereien der Anasazi Indianer bestaunen. Diese sollen bis zu 3.000 Jahre alt sein. Außerdem bietet sich von dort oben ein schöner Ausblick.

Ein schöner Tagesausflug geht zu Ende und wir fuhren die gleiche Strecke wieder zurück nach Las Vegas.

Noch ein Tipp zum Schluß: im Valley of Fire gibt es keine Einkehrmöglichkeiten, also Getränke und einen Snack mitnehmen.

Weitere Impressionen vom Valley of Fire

Unsere Unterkünfte beim Valley of Fire

JW MARRIOTT LAS VEGAS

Nachdem wir Las Vegas 1996 bereits ausführlich erkundet hatten, haben wir uns dieses mal für ein Resort etwas abseits des Strips entschieden. Das JW liegt im Westen der Stadt mit tollem Blick auf die umliegende Bergwelt mit den Red Rock Canyon.

Die Hotelanlage besteht aus zwei Gebäuden, in denen die Zimmer unterbracht sind und diese sind mit einem Casino und Restaurants verbunden. Das gesamte Areal ist durchzogen von großzügigen Grünlagen mit Palmen, Wasserläufen, Teichen und einer großen Poolanlage. Alles äußerst gepflegt und geschmackvoll eingerichtet. Die großen Zimmer sind sehr schön ausgestattet und vom Balkon aus hat man einen schönen Blick. Man residiert hier ruhig und gediegen.

www. JW Marriott Las Vegas

THE WESTIN LAKE LAS VEGAS RESORT

Dieses Resort liegt eine knappe halbe Stunde Fahrzeit östlich des Zentrums von Las Vegas. Die Lage ist phantastisch, direkt am großen See gelegen ist dieses Hotel eine Art Oase mitten in der kargen umliegenden Wüste.

Die Außenanlagen sind sehr schön mit einem kleinen Sandstrand sowie zwei Außenpools. Der erste Eindruck beim Betreten des Hotels ist ebenfalls zunächst beeindruckend, aber beim näheren Hinsehen erkennt man doch starke Abnutzungserscheinungen. Beim Betreten des Zimmers bestätigen sich die vernachlässigten Instandhaltungen, die gesamte Einrichtung ist abgenutzt und schmuddelig.

Leider etwas unverständlich, dass man ein Hotel in solch toller Lage nicht besser pflegt. Schade.

www. Westin Lake Las Vegas

Das Valley of Fire war Teil unserer folgenden Reise:

April/ Mai 2015

Pasadena - Death Valley - Valley of Fire - Red Rock Canyon - Zion - Boulder - Burr Trail - Capitol Reef NP - Natural Bridges - Moab - Arches NP - Canyonlands NP - Dead Horse Point - Mesa Verde NP - Monument Valley - Sedona - Scottsdale - Phoenix