Maui - Kultivierte Schönheit

Maui ist eine schöne und abwechslungsreiche Insel. Wunderbare Landschaften, Strände, tropische Vegetation, über 3.000 m hohe Berge mit Vulkankratern und sehr schöne Rundfahrtmöglichkeiten, insbesondere der "Way to Hana" und der "Kahekili Hwy".

Im Gegensatz zu den anderen Inseln strahlt Maui eine gewisse Eleganz aus, alles ist sehr gepflegt, Hochhäuser gibt es nicht, dafür noble Villen, nette kleine Städtchen und viel Natur.

Unser erster Ausgangspunkt war der Ort Weilea, das ist unseres Erachtens mit Abstand die schönste Gegend zum Wohnen auf Maui, sehr gepflegt, Golfplätze, Restaurants, Strände und die windgeschützte, sonnige Seite der Insel.

Die Straßen sind gesäumt von mächtigen Bäumen, die Auffahrten zu den zahlreichen Hotels und Privatanwesen sind allesamt äußerst reichhaltig bepflanzt und gepflegt. Hier findet man neben schönen Restaurants und Cafés auch edle Boutiquen und Einkaufsmöglichkeiten. Besonders schön ist ein Spaziergang über den Weilea Beach Path entlang der Küste.

Fährt man durch den Ort in Richtung Süden kommt man zuerst zum Makena State Park, hier gibt es einen der schönsten und größten Strände von Maui.

Man findet hier immer einen schönen Platz, von Überfüllung keine Spur. Am Strand liegen, baden und den Surfern zusehen, was will man mehr, ein sehr entspannender Maui-Einstieg.

Fährt man die Straße weiter, kommt man durch das Ahihi Kina´u Reserve zur La Perouse Bay, hier endet die Straße.

Es ist eine sehr schöne Strecke, begegnet man doch dem ersten großen Lavafeld nach der Ankunft auf Maui. Die Straße ist förmlich dieses Vulkangestein hinein geschlagen worden. In der Bucht dann angekommen kann man wiederum über Lavagestein einen Walk machen und erneut Surfern bei ihren Übungen zusehen.

Haleakala National Park

Ein Besuch des Haleakala Kraters, eines nicht mehr aktiven Vulkans, ist eines der Highlights von Maui, das man nicht auslassen sollte. Man fährt über Kahalui in Richtung Kula und folgt dann der Ausschilderung.

Nach einer landschaftlich sehr schönen und kurvenreichen Strecke erreicht man den Haleakala Nationalpark, $ 10 Eintritt pro Fahrzeug und auf geht´s zum Gipfel auf etwas über 3.000 m Höhe. Die Fahrt zum Gipfel dauert je nach Ausgangspunkt bis zu 2 Stunden. Wenn am Strand 28 Grad herrschen, dann kann die Temperatur auf dem Haleakala auf 5 Grad herunter gehen. Immerhin geht es von 0 m auf knapp über 3.000 m. Also Jacke unbedingt mitnehmen.

Bereist bei der Anfahrt eröffnen sich tolle Landschaften und Ausblicke, die ersten Wanderwege sind auch schon ausgeschildert und man begegnet eigenartigen Wesen, die aussehen wie Rebhühner mit Augenbinde beim Banküberfall.

Oben dann angekommen hat man von mehreren Aussichtspunkten einen grandiosen Blick in den Krater, der mit rund 34 Km Umfang immense Ausmaße aufweist. Man muß für einen ungetrübten Sicht etwas Glück haben, denn dieser ist sehr oft in Wolken verhüllt. 

In allen Reiseführern wird empfohlen, den Sonnenaufgang vom Gipfel aus zu beobachten. Das muß ein wunderschönes Ereignis sein, allerdings braucht man viel Glück, diesen auch bei klarer Sicht zu sehen, denn das Wetter ist meist nicht vorhersehbar dort oben. Wir haben uns das Aufstehen um 3.00 h morgens erspart und fuhren gemütlich nach dem (frühen) Frühstück los. Dies hat auch den Vorteil, dass nicht so viel Verkehr herrscht und man kann die herrliche Landschaft genießen.

Es gibt hier mehrere Wanderwege, die sehr zu empfehlen sind. Es geht über steinige Wege hinauf zur Observatorium oder durch die karge Kraterlandschaft zu den vielen Vulkankegeln.

 Ausführliche Infos unter Nationalpark Haleakala.

Rund um den Parkplatz wachsen unzählige auffällige Pflanzen namens Silberschwert. Diese gut einen Meter hohen Gewächse haben ein recht interessantes Aussehen, denn sie wachsen wie ein junger Kaktus in die Höhe, haben oben hunderte Blütenknospen und unten eine silbrige Behaarung.

Also vor der Rückfahrt ruhig nochmal genauer ansehen und einen letzten Walk über den Wolken machen.

RESTAURANT TIPP

Zum Lunch waren wir im "Mama´s Fish House" in Paia, ein ausgezeichnetes Restaurant direkt am Strand gelegen mit herausragender hawaiianischer Küche.

Man sitzt auf einer großen überdachten Terrasse mit Blick auf Palmen und Meer und läßt sich kulinarisch verwöhnen. Etwas teuer, aber es lohnt sich!

Way to Hana

Der "Way to Hana" ist wohl die spektakulärste Strecke auf der Insel. Dieser beginnt offiziell in Huelo und endet in Hana. Man sollte aber unbedingt diesen Inselpart komplett umrunden, es lohnt sich.

Man fährt durch dschungelartige Teilabschnitte, dann wieder offene und freie Strecken mit tollen Ausblicken. Die Straße schlängelt sich entlang der Küste, eine der schönsten Straßen Hawaiis. Zwischendurch verengt sich die ohnehin schmale Straße auf eine einspurige Straße, immer dann, wenn eine der 60 Brücken zu überfahren sind.

Die Gesamtstrecke rühmt sich damit, dass 624 Kurven zu bewältigen sind, wir haben dies nicht geprüft, aber diese Zahl bezieht sich nur auf den Abschnitt bis Hana. Von dort bis zurück nach Kahalui liegen nochmal rund 45 Kilometer.

Zwischendurch gibt es immer wieder Haltepunkte, von denen man Wanderungen oder kleine Spaziergänge unternehmen kann. Wenn man den Way to Hana im Norden beginnt, so kommt nach bereits kurzer Fahrt der Twin Falls Maui Waterfall. Am Parkplatz werden frisch gepresste Säfte angeboten und dann läuft man gemütlich und ebenerdig in rund 20 Minuten zu einem schönen Wasserfall. Dieser ist augenscheinlich bei jungen Badelustigen beliebt.

Es ist faszinierend, wie abwechslungsreich sich die Flora von Maui hier präsentiert. Man fährt durch tropische Mischwälder, kommt an einigen privat geführten botanischen Gärten vorbei oder marschiert durch ganze Bambuswälder.

Also ruhig immer wieder einmal aussteigen und auf den zahlreichen Wegen paar Schritte in die wunderbare Natur machen.

RESTAURANT TIPP

Mittags kehrten wir ein im Hana Ranch Restaurant. Dieses Restaurant im gleichnamigen Ort wird fast überall empfohlen, wir schließen uns dem an.

Auf dieser Strecke gibt es kaum eine andere Auswahl, macht aber nichts. Es ist ein einfaches Lokal, aber es wird gutes bodenständiges Essen auf einer großen Terrasse serviert.

 

Für diese Way to Hana Tour sollte man genügend Zeit einplanen, für die gesamte Umrundung braucht man rund 4-5 Stunden reine Fahrzeit. Und wenn man zwischendurch die eine oder andere schöne Wanderung oder auch kürzere Spaziergänge durch dichten Urwald unternimmt, dann wird es leicht ein Tagesausflug.

Unbedingt anschauen sollte man sich den "Schwarzen Strand" im Waianapanapa Nationalpark, etwa 5 Km vor Hana. Sehr schönes Farbenspiel zwischen schwarzem Vulkangestein, saftig grüner Vegetation und blauem Wasser. Die Anfahrt erfolgt durch ein Dickicht von Bäumen und vom Parkplatz aus führt ein kurzer Weg entlang der Küste zum Black Beach. 

Nach Hana kommen die sehr schönen Wailua Falls, es ist nur ein kurzer Fußweg dort hin.

Danach wird die Straße noch enger und ist teilweise nicht befestigt. Abenteuerlust und ein Offroad Fahr-Feeling kommt wieder auf! Aber Vorsicht: bei vielen Autoverleihern gibt es für diesen Abschnitt keinen Versicherungsschutz.

Während der nördliche und östliche Abschnitt des Hana Hwy. sehr kurvig durch dichtes Grün führt, ist der südliche Teil geprägt von großen Weiten und deutlich weniger Vegetation.

Ein krönender Abschluß einer herrlichen Fahrt entlang der Küste und bizarrer Bergkulisse.

Der südliche Teil des Hana Hwy.

Iao Valley

Von Kahului aus Richtung Westen geht es über die Iao Valley Rd. in das gleichnamige Tal. Am Ende kann man vom dortigen Parkplatz aus einen kleinen Spaziergang unternehmen, der zwischen zwei samtig grün bewachsenen steilen Bergkulissen führt.

Einen Abstecher kann man noch zu dem kleinen Flußlauf unternehmen und unterwegs einige Überreste alter hawaiianischer Siedlungen bewundern. Sehr schöne Landschaft, aber leider sehr oft in Wolken gehüllt, früh morgens ist die Chance auf freie Sicht am größten.

Ebenfalls in diesem Tal anzusehen ist der Kepaniwai Park, wo man asiatische Tempel bei einem kleinen Rundgang ansehen kann.

Bei einem Streifzug durch die Gartenanlagen erlebt man die unterschiedlichen Kulturen der Einwanderer, die sich in den Gebäuden sowie der jeweiligen Außengestaltung wiederspiegeln.

Auf dem Weg von Wailea Richtung Lahaina liegt unmittelbar an dem Hwy 310 der Kealia Coastal Boardwalk. Auf einem Steg wandert man über ein wattartiges Feuchtgebiet, das von Süßwasserbächen durchzogen ist.

Nur durch einen langgezogenen Strand ist dieses vom Meer getrennt. Ein kleines Paradies für viele Vogelarten.

Lahaina

Der größte und geschäftstüchtigste Ort der Insel ist Lahaina. Dies ist ein sehr schönes Städtchen mit (aus amerikanischer Sicht) sehr alten und historischen Gebäuden.

Viele Läden, ein Hafen, ein kleiner Strand und gute Restaurants. Bemerkenswert ist im Zentrum ein Baum, der sich über oberirdische Wurzeln über 150 Jahre so vergrößert hat, dass er einen ganzen Platz überdeckt.

Für Shopping Fans: Hier gibt es auch ein kleineres Factory Outlet Center.

RESTAURANT TIPP 1

Am südlichen Ortsrand von Lahaina an der Front Street lädt das Restaurant Pacific´o zu einem sehr guten Lunch in sehr geschmackvoller Atmospäre ein.

Die tolle Lage direkt am Strand bietet nicht nur einen wunderbaren Ausblick auf das Meer und die Surfer, sondern auch ein sehr gutes und gehobeneres Essen nach hawaiianischer Art und gute Fischgerichte.

 

RESTAURANT TIPP 2

Direkt im Ortszentrum von Lahaina speisst man ebenso sehr gut im Restaurant Lahaina Fish Company an der Front Street.

Es ist ein sehr authentisches und gut besuchtes Lokal mit einer überdachten Terrasse direkt am Wasser. Es gibt typische amerikanische und hawaiianische Gerichte in guter Qualität und nettem Service. Eigentlich etwas touristisch, aber dennoch erstaunlich gut.

Man findet ja auf der gesamten Insel immer wieder asiatische Stätten. Hier in Lahaina können Interessierte die Lahaina Jodo Mission besuchen und sich nach Asien versetzen lassen.

In einem kleinen Park gibt es neben Budda-Statuen und einem Tempel auch eine Pagode zu sehen.

Der westliche Teil der Insel

Wenn man den Highway to Hana und die Umrundung des östlichen Teils der Insel gemeistert hat, sollte man unbedingt die weniger bekannte, aber ebenso aufregende Umrundung des westlichen Teils über Kapalua und den Kahekili Hwy. nicht verpassen.

Ausgangspunkt unserer Fahrt war Kaanapali, wo sich die größte Ansammlung von Hotelanlagen befindet und wo wir bei unserem zweiten Besuch von Maui auch gewohnt haben (Beschreibung siehe unten). Sehr schön ist hier der langgezogener Strand, es ist wohl der größte der Insel. Enlang des Strandes verläuft der Kaanapali Beachwalk, dieser führt durch die jeweils wunderschön angelegten Gärten der Hotels vorbei an vielen Restaurants.

Natürlich ist auch jederzeit ein Strandzugang mit Badevergnügen möglich und am Horizont erhebt sich dabei die Nachbarinsel Lanai.

Hier findet man auch direkt am Strand und an der Promenade das Whalers Village, wo es zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten gibt.

Vom Souvenirladen über Luxus-Labels und Supermarkt wird alles geboten und ein kleines maritimes Museum gibt es auch noch.

RESTAURANT TIPP Hula Grill

Mitten im Whalers Village liegt der Hula Grill Kaanapali mit sehr schönem Interieur, einer wunderbaren Terrasse mit Meerblick und vor allem sehr guten Speisen.

Tolle Location, tolles Essen und toller Service.

Die Tour geht nun Richtung Norden auf dem Hwy 30, den man allerdings nach kurzer Fahrt verlassen sollte, um auf der Lower Honoapilani Road am Meer entlang nach Kapalua zu fahren. Der Ort besteht aus zahlreichen Hotels und luxuriösen Wohnanlagen, Golfplatz und schönen Wandermöglichkeiten.

Besonders schön ist der Kapalua Coastal Trail, der neben dem Napili Beach Resort beginnt. Zunächst geht es an einem schönen Strand vorbei, dann über gepflegte Grünanlagen zu einer kleinen Halbinsel aus vulkanischem Gestein. Ein empehlenswerter Spaziergang.

Hat man den vulkanischen Teil dieses Spaziergangs hinter sich gelassen, gelangt man in eine vornehme Villengegend, hier residieren auch die zahlungskräftigen Gäste im noblen Ritz Carlton Hotel.

Über gepflegte Wege und Grünanlagen gelangt man dann zum Fleming Beach. Dieser wurde im Jahr 2006 zum schönsten Strand Americas gekürt. Naja, es ist ein normaler netter Strand, aber diese Auszeichnung ist wohl etwas übertrieben.

Weiter geht die Fahrt entlang der Küste auf einer hügeligen und kurvigen Straße Richtung Kahakuloa. Man kommt an vielen schönen Buchten mit kristalklarem Wasser vorbei. Von den zahlreichen Aussichtspunkten hat man diese landschaftlich abwechslungsreiche und schöne Natur immer wieder aufs Neue genießen.

Teils erlebt man eine Art Heidelandschaft, dann wieder Steilküsten und urwaldartige Vegetation. Besonders auffällig ist der an den Zuckerhut in Rio erinnernde Felsen kurz vor der kleinen Ortschaft Kahakuloa.

Nachdem man am Nakalele Blowhole vorbei gefahren ist wird die Straße sehr eng, es wird einspurig mit vielen, teils unübersichtlichen Kurven und nur wenigen Ausweichmöglichkeiten. Hier erlischt auch wieder bei vielen Autoverleihern der Versicherungsschutz. Es ist aber auch der abenteuerliche Teil dieser Tour, also vorsichtig fahren.

Vorbei an winzigen Bergdörfern geht die Fahrt durch diesen gebirgigen Teil der Strecke mit immer wieder schönen Panoramablicken auf die Küste.

Wenn man nun den westlichen Teil der Insel umfahren hat und in Kahului angekommen ist, lohnt noch ein Abstecher über die Road 30 und 32 nach Süden Richtung Waikapu.

Hier befinden sich die Kumu Farms, eine ausgedehnte Gemüse- und Obst Plantage. Man kann geführte Touren unternehmen oder sich die historischen Gebäude und Gerätschaften ansehen. In einem liebevoll gepflegten Garten mit Teichanlagen kann man sich bei einem Kaffee gut entspannen. Und natürlich gibt es einen Shop, wo die selber erzeugten Produkte auch verkauft werden.

Wir waren zweimal auf Maui, uns gefällt dieses Island besonders gut. Nun noch ein zwei Ereignisse, die natürlich bei einem Hawaii Besuch nicht fehlen dürfen.

An unserem letzten Abend im weiter unten beschriebenen Sheraton Hotel konnten wir noch an einer traditionellen Zeremonie teilnehmen, bei der ein in einem sog. Imu, das ist ein im Boden eingegrabener Erdofen, gegartes Schwein serviert wird und dabei die wunderbaren Hula-Tanzeinlagen präsentiert wurden.

 

Weitere Impressionen von Maui

 

Unsere Unterkünfte auf Maui

FAIRMONT KEA LANI

Dies war auf unserer Reise nach Maui das mit Abstand beste Hotel, in dem wir gewohnt haben. Bereits der Empfang ist ein Genuß: Man fährt mit seinem Wagen vor die offene, sehr imposante Empfangshalle, die Türen werden einem geöffnet und man wird mit einer typisch hawaiianischen Blumenkette freundlich begrüßt. Das Einchecken erfolgt sehr individuell, es geht schnell und die Damen sind überaus hilfsbereit. Überhaupt ist es sehr angenehm auffällig, dass der Service, egal wo man sich gerade in diesem Hotel aufhält, extrem aufmerksam und freundlich ist.

Wir werden auf unser Zimmer geführt, Zimmer ... nein hier sind das Suiten. Diese bestehen aus einem Wohn- und einem Schlafzimmer, alles sehr geschmackvoll eingerichtet. Das Badezimmer ist riesig, ebenso die Terrasse mit herrlichem Blick auf einen der Pools und das Meer.

Das Hotel bietet sehr ausgedehnte und gepflegte Freiflächen mit sehr vielen Liegeflächen. Man kann an einem der Poolanlagen oder unter Palmen sich entspannen. Direkt an die weitläufigen Grünflächen schließt eine schöne Bucht mit Sandstrand an, ideal zum Baden.

Vom Café mit einem kleinen Shop bis hin zu verschiedenen Restaurants, die allesamt eine hervorragende Küche bieten, wird dem Gast in einem luxuriösen Ambiente alles geboten, was das Herz begehrt. Ein überaus empfehlenswertes Hotel !

www. Fairmont Kea Lani

SHERATON MAUI RESORT

Dieses Resort liegt am Ende eines der größten Strandabschnitte von Maui an der Kaanapali Coast. Die Lage ist traumhaft schön.

Zwischen dem etwas zurück versetzten Gebäude und dem breiten Strand erstrecken sich große Grünanlagen mit kleinen Wasserläufen und einem Pool. Direkt am Strand kann man im Cliff Dive Grill einen herrlichen Sundowner und kleinere Speisen zu sich nehmen. Allabendlich erfolgt ein Fackellauf eines Hawaiianers, der anschließend von der Klippe des angrenzenden Felsens akrobatisch sich ins Meer stürzt.

Die Zimmer sind ordentlich, aber eher schlicht. Das Badezimmer ist klein und hat mehr einen Motel-Charakter. Von dem Balkon hat man jedoch einen sehr schönen Blick auf die weitläufige Anlage und das Meer. Sehr schade ist es, dass der Service eher durch wegsehen glänzt und es keine öffentliche Aufenthaltsbereiche gibt. Liegen zum Entspannen werden nur am beengten Pool bereit gestellt, Schattenplätze gibt es kaum. Fazit: Lage und Anlage an sich sind sehr schön und der Fackelspringer ein sehenswertes Ereignis.

www. Sheraton Maui Resort

HOTEL WEILEA

Das Hotel liegt im schönen Wohnviertel von Wailea, am Hang oberhalb des Ortes. Zum Strand sind es mit dem Auto gerade einmal 2 Minuten, es gibt auch einen hoteleigenen Shuttle (lustiger kleiner Jeep). Die gesamte Anlage ist äußerst gepflegt sowie sehr schön und großzügig angelegt. Große Grünanlagen, vielfältige Vegetation und ruhig. Das hoteleigene Restaurant serviert Italienische Küche, soll das Beste dieser Art auf der Insel sein.

Zum Sundowner trifft man sich auf der großen Terrasse, Happy Hour Time. Personal ist sehr zuvorkommend und freundlich.

Die Zimmer sind sehr geräumig, bestehend aus einem Wohnbereich mit offener Küche, Schlafzimmer, großem Bad und extra WC. Jedes Zimmer hat eine großzügige eigene Terrasse. Die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet, hier kann man es eine ganze Zeit lang gut aushalten.

www. hotelwailea.com

Auf Maui waren wir im Mai 2011 und nochmal im September 2015. Außerdem haben wir die hawaiianischen Inseln Oahu, Kauai und Big Island erkundet.