Rosa Granitküste, Seen und Wälder Unser individueller Reisebericht vom Killarney Provincial Park
Von Toronto aus fährt man rund 4,5 Stunden bis zum Killarney Provincial Park und spätestens ab der Abzweigung auf die Route 637, die als Stichstraße in den Park führt, fährt man durch eine unberührte und zunehmend einsamer werdende Landschaft.
Von der Highway - Abfahrt aus sind es dann noch 60 Km, bis man das Visitor Center erreicht. Dort haben wir uns mit Informationsmaterial zu den Wanderwegen versorgt und uns dann im kleinen beschaulichen Ort Killarney erst einmal bei einem sehr guten Lunch im Restaurant des Sportsman´s Inn gestärkt.
Chikanishing Trail
Der abgelegene und recht ruhige Killarney Provincial Park mit seinen zahlreichen Seen ist ein beliebtes Ziel für Kanu- und Kajakfahrer, aber auch für Ruhe suchende Wanderer. Bei unseren Wanderwegen haben wir aber festgestellt, dass die von uns ausgesuchten Wege nicht allzu gut ausgebaut waren und man sich teils auf sehr engen Pfaden durch dicht bewachsenes Buschwerk durchkämpfen muß.
Der Chikanishing Trail ist ein rund 3 Km langer Rundweg, der am Chikanishing Creek mit einer Rampe für Bootsfahrer beginnt und zunächst über Granitfelsen und dann hauptsächlich durch ein Waldgebiet verläuft, wobei der Weg aufgrund des unebenen Untergrunds nicht so leicht zu gehen ist. Er führt bis zur Georgian Bay mit schönen Ausblicken.
Lighthouse Trail
Gleich hinter unserem weiter unten beschriebenen Hotel kann man zunächst das weltweit größte Paddel mit einer Länge von mit 33 Metern bestaunen. Dort beginnt auch der etwa 4 Km lange Lighthouse Trail.
Der Weg führt durch dichtes Gebüsch sowie über Wurzelwerk und steinige Pfade hinauf zu einem Granitfelsen und von dort bietet sich ein wunderbarer Ausblick auf die Georgian Bay und den Leuchtturm von Killarney.
Killarney Lighthouse
Aus der Nähe kann man sich den vorgenannten Leuchtturm ansehen, indem man im Ort die Abzweigung Richtung Flugplatz nimmt und vom kleinen Parkplatz aus den kurzen Fußweg namens Tar Vat Trail zu einer malerischen Bucht mit roten Granitfelsen geht.
Dort steht man dann vor dem im 19. Jahrhundert erbauten Leuchtturm, den man aber nicht besichtigen kann. Der tolle Ausblick auf die Küste ist aber ein Besuch dieses Ortes wert und besonders schön ist die Stimmung am späteren Nachmittag, wenn sich die Felsen im niedergehenden Sonnenlicht noch rötlicher färben.
Im Killarney Provincial Park haben wir eine Nacht verbracht, bevor es weiter nach Huntsville ging.
Auf der Rückfahrt kreuzte dann noch ein Kojote unseren Weg, toller Abschied.
Unsere Unterkunft im Killarney Park
Killarney Mountain Lodge
Im Killarney Provincial Park gibt es neben mehreren Campingplätzen als Übernachtungsmöglichkeit nur noch das Sportsman's Inn Resort und die Killarney Mountain Lodge. Wir haben uns für Letztere entschieden, da man hier mit viel Natur um sich herum wohnt.
In herrlicher Lage direkt am Killarney Channel gelegen logiert man hier auf einem sehr großen und gepflegten Resort - Areal in wunderbarer Ruhe. Um das Hauptgebäude mit Restaurant, Bar, Pool und Loungebereichen gruppieren sich mehrerer Häuser unterschiedlicher Ausstattung. Wir haben ein schönes und geräumiges Zimmer im Gebäude namens Covered Portage gebucht, das nur wenige Schritte vom Hauptgebäude entfernt liegt. Auf den Granitfelsen stehen Adirondack - Stühle, hier kann man entspannt die vorbei fahrenden Boote beobachten oder den Tag mit einem Drink ausklingen lassen.
Im Restaurant haben wir nach anfänglichen Problemen mit der Bedienung dann letztendlich dank neuem Service - Personal sehr gut gespeist. Beim Conference Center kann man auch in einem guten Steak Restaurant speisen und im Uferbereich befindet sich zudem noch ein nettes Café mit ausschließlicher Außenbestuhlung. Von dort führt auch ein kurzer Spazierweg in den kleinen Ort. Insgesamt gesehen ein schönes Hotel.
Hier geht´s zur Hotel - Website → www. Killarney Mountain Lodge



























