Ruta de los Siete Lagos

Diese Strecke führt von San Carlos de Bariloche nach San Martin de los Andes und ist sicherlich eine der schönsten Touren in Patagonien. Sie führt durch dichte Wälder vorbei an idyllischen Seen, verschneiten Bergen und bietet Natur pur.

Die Hauptstrecke führt über die gut ausgebaute Ruta 40, aber landschaftlich fast noch schöner und nicht zu verpassen ist die unbefestigte Ruta 63, dazu aber später mehr.

An allen Seen gibt es Aussichtspunkte mit Hinweistafeln, von denen man jeweils die Ausblicke auf diese menschenleere und wunderschöne Landschaft genießen kann. Dabei wird man auch immer wieder von beeindruckenden Raubvögeln begleitet.

Bei unserer Fahrt hatten wir großes Glück mit dem Wetter. Es war ein sehr sonniger und windloser Tag. Dadurch hatten die Seen eine völlig ruhige Oberfläche mit Spiegeleffekten, so dass sich die Wald- und Berglandschaft sozusagen doppelt so schön zeigte.

Kurz nach dem Lago Falkner kommt man an den Cascada Vullignanco vorbei. Vom Straßenrand aus hat man eine guten Aussicht auf die grüne Schlucht mit Wasserfall.

Etwa 5 Fahrminuten weiter erscheint eine etwas unscheinbare Abzweigung zum Lago Hermoso. Diesen kleinen Abstecher auf einer recht guten Schotterstraße solte man nicht verpassen, denn am See angekommen erwartet einen wiederum eine spiegelglatte Wasseroberfläche mit herrlicher Bergkulisse. 

Hier gibts auch einen etwas abgelegenen Campingplatz und sogar ein keines Restaurant sowie einen kleinen Strand. 

Wieder zurück auf der Ruta 40 gehts weiter auf der wiederum befestigten Straße und nach wenigen Kilometern erscheint dann der vorletzte der 7 Seen, der Lago Machónico, bevor man San Martin de los Andes am Lago Lácar erreicht.

Wir haben 2 Tage in San Martin de los Andes verbracht und von dort aus die Sehenswürdigkeiten der Umgebung erkundet. Dann ging es wieder zurück nach San Carlos de Bariloche.

Bei der Rückfahrt haben wir uns für die Ruta 63 entschieden, die mehr oder weniger parallel zu der Ruta 40 durch die Berge führt. Die Landschaft hier ist völlig gegensätzlich, beginnt aber erst einmal mit einer wiederum herrlichen Seenlandschaft rund um den Lago Meliquina.

Dann öffnet sich die Landschaft ein wenig und die etwas staubige Straße schlengelt sich am Rio Caleufú entlang durch eine hügelige und landschaftlich abwechslungsreiche Gegend.

Und dann erreicht man den schönsten Abschnitt dieser Strecke, den Paso Córdoba. Die Straße führt serpentinenartig durch eine wunderschöne, sanft mit niedrigem Gras- und Buschbewuchs bedeckten Berglandschaft.

Von hier aus sind es noch rund 20 Km, bis man die befestigte Ruta 237 erreicht. Bei diesem letzten Teilstück zeigt sich die Natur nochmal von ihrer schönsten Seite.

Es geht durch eine hügelige Landschaft mit Bergkulisse, interessanten Gesteinsformationen und durch teils enge Felsdurchbrüche. Am Ende dieser Schotterstraße wird man noch belohnt mit einer Fahrt entlang des malerischen Flusses Rio Traful, der sich schließlich fast wie ein kleiner See weitet.

Auf der Schnellstraße RN 237 gehts dann in rund einer Stunde Fahrzeit nach San Carlos de Bariloche.

Die gesamte 7 Seen Rundfahrt ist wirklich schön. Die meisten Besucher fahren aber nur die Strecke über die Ruta 40 und wir können nur wärmstens empfehlen, auch die Fahrt durch die Berge zu unternehmen, denn diese hat uns fast besser gefallen, zumal einen hier auch ein wenig Abenteuer-Feeling erwartet.

Weitere Impressionen von der 7 Seen Rundfahrt

Unsere Unterkünfte auf dieser Strecke

Gestartet sind wir in Villa La Angostura und fuhren bis San Martin de los Andes und dann wieder zurück nach San Carlos de Boriloche. Die Berichte und Hotelbeschreibungen könnt Ihr unter diesen Menüpunkten nachlesen.

Die 7 Seen Rundfahrt war Teil unserer folgenden Reise:

Januar 2019

Buenos Aires - Bariloche - Tronador - Villa La Angostura - Los Arrayanes Nationalpark - San Martin de los Andes - El Calafate - Perito Moreno Gletscher